Zeit für Kornelkirschen-Gelee

Der warme, trockene Sommer hat auch die Reife der Kornelkirschen (Cornus mas) dieses Jahr beschleunigt und so ist meine Ernte heuer bereits Ende August beendet.

Die Kornellen sollte man bereits im fast überreifen, weichen Zustand ernten, dann erst sind sie perfekt für die Herstellung des wunderbar fein schmeckenden Gelees, den man fast nirgends im Verkauf finden kann.

Zum Saft der Kornellen komme ich dank meines Entsafters, ein alter Saftborn von der LANDI. Zuunterst kommt das Wasser rein, dann kommt die Siebeinlage, in die man die Früchte geben kann und noch den Deckel drauf.

Bald schon rinnt der wertvolle, wunderschön rubinrote Saft der Kornellen in die Flasche. Ist sie voll, sofort verschliessen. Auf diese Weise hält sich der Saft – auch ohne Zuckerzugabe – sehr lange. Ich habe noch intakte Holundersäfte in Flaschen vom letzten Jahr.

Habe ich Zeit, wie heute, so verarbeite ich den gewonnenen Saft sogleich zu Gelee. Dazu verwende ich stets den veganen Gelierzucker – ohne tierische Gelatine – von Aarberg 2:1 mit Fruchtpektin. Man benötig auf 0,75 Liter Saft lediglich 500 Gramm Gelierzucker. Eine gute Minute sprudelnd kochen lassen und abfüllen, fertig!

Seit ich diesen veganen Gelierzucker entdeckt habe, stelle ich alle Konfitüren und Gelees damit her. Ist ein Schweizer Produkt, ohne tierische Gelatine und die Produkte sind nicht zu süss, sondern herrlich fruchtig im Aroma.

Kornelkirsche (Cornus mas) – die Kornellen erinnern im unreifen Zustand ein wenig an Kaffeebohnen

  1. Du machst echt tolle Beiträge, vielen lieben Dank. Auch für die vielen Nebeninformationen, welche so wertvoll sind.
    Herzlich,
    Tatjana Schmid

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahren Sie mehr darüber, wie Ihre Kommentardaten verarbeitet werden .