Heute bringe ich euch viele Bilder mit vom Infozentrum Naturpark Karwendel in Scharnitz (Tirol/Österreich).
Endlich hat es dieses Jahr wieder einmal geklappt und ich durfte sehen, wie sich die rund um das Infozentrum angelegten Flächen entwickelt haben: Prächtig! Aber schaut doch grad selber.
Eigentlich sieht der Kartoffelkäfer ja ganz hübsch aus, mit seinen Streifen, er kann jedoch grosse Schäden anrichten. Dieses Jahr haben die Witterungsbedingungen seine Vermehrung begünstigt und er bringt so manchen Kartoffelanbauer zur schieren Verzweiflung.
Gestern, am 23. Juli, haben die sogenannten Hundstage begonnen. Sie enden am 23. August und es stehen uns, statistisch gesehen, während dieser Zeit die heissesten Tage des Jahres bevor. Es ist eine beständige, hochsommerliche Wetterlage, die von den Meteorologen als Hundstage bezeichnet wird.
Mit Hunden jedoch haben die Hundstage herzlich wenig am Hut. Dafür gibt es eine ganz andere Erklärung.
So lange habe ich diesen interessanten Käfer vergeblich auf unseren Haselsträuchern gesucht. Da purzelt mir der Haselnussbohrer (Curculio nucum) beim Lesen unter dem Strauch eines Tages direkt auf mein aufgeschlagenes Buch. Ein Beispiel dafür, wie unverhofft das Glück doch einem finden kann.
Im Gegensatz zum Haselblattroller, den ich kürzlich hier vorgestellt habe, ist der Haselnussbohrer sehr wohl an den Haselnüssen interessiert.
Gerade mal fünfjährig war ich hier auf diesem Bild im Jahr 1968, als ich meinem Grossvater bei der Zwiebelernte half.
Diese Zeit, in welcher ich auf dem Land bei den Grosseltern aufwachsen durfte, hat mich geprägt. Das Hinausgehen in die Natur, den Wald und die Berge, diese unglaublich vielen Glücksmomente durch Naturerfahrungen, die ich als Kind erleben durfte, legten das Fundament für mein späteres Leben.
Ihm kann es kaum heiss und trocken genug sein und das macht den Feld-Thymian (Thymus serpyllum) mit seinen dekorativen Kissen zu einem perfekten Bodendecker an vollsonnigen Plätzen. Aber er hat noch viel mehr drauf, ist auch eine wunderbare Gewürz- und Heilpflanze.
Für die Vögel halte ich bewusst einen Flecken im Acker frei. Der Grund, warum ich die brache Erde an dieser Stelle nicht mit Mulch zudecke, ist bei den Vögeln zu finden.
Nicht nur ich bin dankbar für die Starkregenfälle, welche die Gewitter mit sich gebracht haben, sondern auch die Schnecken.
Den Weinbergschnecken hat das willkommene Nass wortwörtlich den «Deckel glüpft». Ist es für sie über längere Zeit zu trocken, so fallen sie in eine Trockenruhe und verschliessen das Haus mit einer Membran aus getrocknetem Schleim.
Ich verwende nur eigene Bilder und Videos, so, wie ich auch alle Texte selber schreibe, ich benutze kein ChatGPT.
Das ist zeitintensiv, auch die seriöse Recherchearbeit, die hinter den Beiträgen steckt. Jede Spende ist für mich ein Zeichen eurer Wertschätzung für meine Arbeit, und sie trägt dazu bei, dass ich weiterhin an dieser Stelle den Menschen die Natur näher bringen kann. Denn: «„Man schützt nur, was man liebt, man liebt nur, was man kennt“ (Zitat Konrad Lorenz)