Die Gras-Sternmiere (Stellaria graminea). Ein zartes Pflänzchen, das mit seinen vielen kleinen weissen Sternchen-Blüten im Grase liegt wie ein lebender Brautschleier. Hier hat sie sich bei mir sogar noch passenderweise mit einem Röslein zusammengetan.
Himmelskerze,Wollblume, Wetterblume, der Volksmund kennt viele Namen für die Königskerze (Verbascum) und es gibt von ihr auch viele unterschiedliche Arten.
Wer sie im Garten hat, kann sich glücklich schätzen. Mit ihr hat er nicht nur eine altbewährte Heilpflanze und Raupenfutterpflanze für Schmetterlinge, sondern auch eine Pflanze, die das Wetter anzeigen kann.
Der Schlaf-Mohn (Papaver somniferum) wächst bei uns im Garten seit bald 60 Jahren. Niemand hat ihn gesät, er war einfach eines Tages da.
Seine Samen schlummerten wohl im Erdreich. Sie lassen sich von der Wissenschaft bis zu 7000 Jahre zurückdatieren. Er wurde also in unsere Länder gebracht, lange bevor überhaupt das Rad erfunden worden war und noch immer blüht er in unseren Gärten. Über diesen prächtigen violetten Mohn mit den wächsernen Blättern, gibt es eine Menge Interessantes zu berichten.
Heute stelle ich mit euch einen Holunderblütensirup her. Es gibt im Internet unzählige Rezepte, die Zutaten bleiben sich immer gleich, die Mengen jedoch könnt ihr mit der Zeit nach eurem eigenen Geschmack anpassen. Mein Grundrezept habe ich von SwissMilk, es ergibt ca. 1,5 Liter.
Mit diesem feinen Wildblütensirup lassen sich Süssspeisen verfeinern, das Trendgetränk Hugo zubereiten, oder aber man verwendet ihn ganz einfach als herrlich erfrischenden Sirup.
Die fein duftenden Dolden schneidet ihr bei trockenem Wetter (für dieses Rezept ca. 10 – 12 Stück). Bitte nicht waschen, sondern einfach gut abschütteln und danach auf ein weisses Tuch legen. Spätestens nach einem halben Tag sollten dann auch noch die letzten Bewohner herausgekrabbelt sein.
Die haben hier wohl gerade Vollversammlung. Um was es wohl geht? Ob sie auch grad eine Abstimmung haben?
Dieses Auftreten in Massen ist typisch für die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus). Sie gehört zu der Familie der Feuerwanzen (Pyrrhocoridae) und ist somit kein Käfer.
Was für ein Prachtsexemplar einer Roten Spornblume (Centranthus ruber). Sie wird häufig als Zierpflanze kultiviert, auch in einer weissen Form. Des Öftern sucht sie jedoch die Freiheit und haut aus den Gärten ab. Aus diesem Grund findet man sie auch manchmal in der Wildnis.
Hier wächst sie an einem für sie typischen Standort, vor dem Gemäuer einer Kapelle, an einem warmen, trockenen Standort.
Gestern war ich im Seleger Moor, in Rifferswil. Es war überwältigend schön und am liebsten hätte ich den Park auch nach zwei Stunden noch lange nicht verlassen, hätten da nicht meine lieben Kolleginnen auf mich gewartet.
Trotzdem ist es mir gelungen, jede Menge Bilderbeute für euch nach Hause zu bringen. Sie ermöglicht einen virtuellen Rundgang durch diese einmalige Moorlandschaft, einer Ansammlung der schönsten einheimischen und importierten Moorpflanzen. Am Schluss erzähle ich euch noch, wie diese traumhaft schöne Moorlandschaft entstanden ist.
Ich verwende für mein Naturtagebuch nur eigene Bilder und Videos, nicht immer ganz perfekte vielleicht, aber sie stammen von mir. Genauso die Texte: Alles was du liest, habe ich selber geschrieben, kein ChatGPT oder sonstige KI.
Das alles ist zeitintensiv, vor allem auch die seriöse Recherchearbeit, die hinter vielen Beiträgen steckt. Jede Spende, ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung für meine Arbeit, die ich in dieses Naturtagebuch investiere. Sie trägt dazu bei, dass ich weiterhin an dieser Stelle über Interessantes, Erstaunliches und Wunderschönes aus der Natur berichten kann – für eine tiefere Verbindung zur Natur direkt vor unserer Haustüre.🌿