Wildspuren im Winter: Der Dachs

Die winteraktiven Tiere hinterlassen viele Spuren, die ihre Anwesenheit verraten: Fraßspuren, Gewölle, Losung Verstecke, Bauten sowie Fährten und Fußspuren. Heute zeige ich Spuren die der Dachs (Meles meles) hinterlässt.

Wenn sich Efeublätter rot-gelb färben

Diese Efeublätter waren für mich kürzlich am Waldrand ein richtiger Eyecatcher: rot-gelb, statt grün.

Dahinter stecken wieder einmal Anthocyane, also rote Blattfarbstoffe. Sie dienen dem Efeu (Hedera helix) im Winter als Sonnen- wie auch als Kälteschutz.

Biber – hier fühlen sie sich wohl

Allein schon beim Betrachten dieser Biber-Nagespuren schmerzt mich das Zahnfleisch!

Habe kürzlich mal wieder das «Biberland» in meiner Region besucht und dabei viele frische Nagespuren entdecken können.

Der vorzugsweise dämmerungs- und nachtaktive Biber (Castor fiber) ernährt sich im Winterhalbjahr hauptsächlich von Rinden und Knospen von Sträuchern und Bäumen. Dabei bevorzugt er Weichhölzer wie sie teilweise auch auf meinem Bildern zu sehen sind: Weiden, Erlen, Pappeln oder Birken.

Tierfährten im Schnee – das Eichhörnchen

In der Nacht auf gestern ist er endlich gekommen, der langersehnte Schnee und zwar mit Pauken und Trompeten respektive mit einem veritablen Wintersturm, der über das Land gefegt ist.

In der nächsten Woche sollen die hohen Minustemperaturen anhalten und das winterliche Weiss uns noch eine Weile erhalten bleiben. Das ist nicht nur gut für die Kinder und Wintersporttreibenden, sondern auch für die Natur.

Zudem können wir uns nun wieder im Tierfährten lesen üben, die der Schnee uns offenbart. Da wären zum Beispiel die Trittsiegel der Eichhörnchen.

Eisige Neujahrsgrüsse und -Wünsche und ein grosses Dankeschön

Die Entdeckung dieses mit Eiszapfen behangenen Felsens auf unserem Hausberg war mir das schönste Geschenk der Natur zu Neujahr!

Von hier sende ich euch meine diesjährigen Neujahrsgrüsse und – Wünsche sowie auch ein grosses Dankeschön an alle, die mich ab und zu finanziell unterstützen bei der Arbeit an diesem Naturtagebuch, meinem Herzensprojekt.

Winterlich weiss – auch ohne Schnee

Auch wenn nirgends Schnee liegt und es grün ist, kann man zuweilen winterliches Weiss bestaunen. Sei es nun Raueis, auf welches ich in einem späteren Beitrag eingehen werde, oder RAUREIF.

Auf diesem Bild, aufgenommen im Dezember 2024, könnte man auf den ersten Blick meinen, es handle sich um Schnee, dabei ist es lediglich Raureif. Er bildete sich Nacht für Nacht und die Sonne vermochte ihn tagsüber an schattigen Orten nicht zu schmelzen. Auf diese Weise kam jede Nacht wieder eine neue Schicht hinzu.

Resilienz in der Natur, beim Menschen

Wie beeindruckte mich doch diese junge Eibe, wie sie einst niedergedrückt und gekappt worden ist und daraufhin einfach mit neuen senkrechten Trieben reagiert hat.

Es gibt immer wieder Beispiele, wo die Natur uns zeigt, wie zäh, wie unglaublich widerstands- und anpassungsfähig sie doch ist. Beim Menschen spricht man dabei heute von Resilienz. In den Weihnachtstagen durfte ich gleich zwei Filme sehen, die diese auf so volltreffliche, wunderbare Weise gezeigt hatten.

Weihnachten 2025 ohne Schnee

Dieses Bild stammt von unserer Wanderung vom 25. Dezember 2024. Letztes Jahr durften wir endlich wieder einmal wunderschöne weisse Weihnachten feiern.

Heuer blieb der Schnee an den Festtagen aus, stattdessen weht uns auch heute, am Weihnachtstag, ein starker, bissig kalter Biswind um die Ohren. Er rüttelt laut an den Holzfensterläden, während ich diese Zeilen für euch schreibe.

Wintersonnwende, Thomastag, Rauhnächte und die wilde Perchta

Wintersonnwende, 4. Advent, Thomastag, und je nach Zählung auch der Beginn der geheimnisumwitterten, dunklen Rauhnächte.

Wie ihr seht, ist heute Sonntag, 21. Dezember, so einiges los, und während ich heute im Nebel zu Füssen einer mächtigen Fichte sass, direkt am Rand zur Schlucht, machte ich mir Gedanken, worüber ich heute in mein Naturtagebuch schreibe.

Ein Naturfeuerwerk zum 4. Advent

Gestern morgen um 8 Uhr schien der Himmel im Osten zu brennen, so intensiv waren seine Farben, die an Feuer und Glut erinnerten.

Mit diesen wahrlich himmlischen, unbearbeiteten Bildern, wünsche ich euch allen einen wunderschönen 4. Advent.