Fotoalbum vom Alpinum Schatzalp Davos

Endlich hatte ich Gelegenheit, mit einer Freundin den Botanischen Garten des Alpinum Schatzalp in Davos zu besuchen. Ein Besuch der sich mehr als gelohnt hat, es wird garantiert nicht mein letzter gewesen sein.

Auf 5 Hektaren wachsen über 5000 Arten und Sorten verschiedenster Pflanzen, die aus Gebirgsregionen der ganzen Welt stammen. Darunter hat es auch Raritäten und zudem über 80 verschiedene Edelweissarten.

Ein wahrer Farbenrausch herrscht hier wohl im Juli/August. Doch auch jetzt lohnt sich ein Besuch noch, wie die Bilder zeigen. Geöffnet ist das Alpinum bis Ende Oktober.

Das Alpinum besteht aus verschiedenen Einzelgärten, in denen Pflanzen aus den Gebirgen der ganzen Welt wachsen (Schweiz, Tibet, Neuseeland, Pyrenäen, Nepal, China u.s.w.) Es ist unglaublich, was die Natur hier auf 1900 Metern über Meer noch alles hervorzuzaubern vermag.

Ein grosser Teil ist frei zugänglich. Durch das Guggerbachtal Alpinum hingegen muss eine Führung mit dem Gartendirektor gebucht werden.

Gleich beim Alpinum: Das 1900 erbaute, und von Thomas Mann in seinem Roman «Zauberberg» erwähnte Jugendstilhotel Schatzalp . Ein Juwel, das zum Glück bis heute gepflegt worden ist.

Jetzt spinnen sie wieder…

Zur Zeit befinden wir uns mitten im Altweibersommer. So nennt man eine sehr stabile Wetterlage im Spätsommer, meistens in der Zeit von September und Oktober.

Doch die hat mit alten Weibern gar nichts am Hut, sondern mit etwas ganz anderem, nämlich der Dame, die diese filigranen, Baldachin ähnlichen Netze, spinnt.

Begrifferklärung: (Invasive) Neophyten

Wir können ihn uns kaum mehr aus den Frühlingswiesen wegdenken: Der Persische Ehrenpreis. Doch habt ihr gewusst, dass es sich dabei um einen Neophyt handelt? Was ist denn überhaupt ein Neophyt und warum ist der Begriff heute in aller Munde? Was sind invasive Neophyten?

Nachfolgend erkläre ich kurz und knapp die Begriffe Archäophyt, Neophyt (Neue Pflanze) und Invasiver Neophyt.

Spitzwegerich-Tinktur: Das Beste bei Insektenstichen

Ganz einfach, ohne gross für Zutaten herumrennen zu müssen, könnt ihr eine äusserst effektive Tinktur zur Behandlung von Insektenstichen herstellen.

Träufelt davon etwas auf die Einstichstelle oder betupft sie mit einem vollgesogenen Wattepad und Juckreiz und Schmerzen gehen weg.

Für tüchtig Wind ist gesorgt…

Gestern war grosse Zwiebelernte und wie man sieht, wusste ich bereits 1968, wie man das macht😉 Hier helfe ich meinem Grossvater. Er war es, der in mir bereits als kleines Kind den Samen der Liebe zum Gärtnern und der Natur gelegt hat.

In der Regel ernte ich die Zwiebeln erst, wenn das Kraut am Boden liegt und nicht mehr grün ist. Die diesjährigen Witterungsverhältnisse zwangen mich jedoch zu einer verfrühten Ernte.

Hornklee und Blümchen auf vier Beinen

Dort, wo die Jauche nicht hinkommt, wächst in der Böschung eine Vielfalt an Kräutern, beispielsweise Hornklee, Schafgarbe und Rotklee

Seit kurzem mit dabei auf meiner Pirsch durch Feld, Wald und Flur: Ivar, unser 12-Wochen altes neues Familienmitglied. Es ist ein Deutscher Pinscher, ein liebenswertes Kerlchen das es faustdick hinter den Ohren hat.

Aprikosenmarmelade mit «Schuss»

Bald ist wieder Aprikosen-Zeit und ich verrate euch heute mein absolutes Lieblings-Marmeladenrezept: Aprikosenkonfitüre mit «Schuss»

Nicht übermässig süss, dafür voll fruchtigem Geschmack und einer wunderbaren Farbe.

Mein Rezept gilt für ca. 13 Gläser à 240 ml Inhalt. Natürlich könnt ihr die Mengen auch halbieren.

Das Besondere an dieser Marmelade ist neben dem Orangenlikör auch der Gelierzucker 2:1, der es mir ermöglicht, auf 1 Kilogramm Früchte nur 500g Gelierzucker zu verwenden. Zudem ist er vegan, ohne jegliche tierischen Zusatzstoffe.

Ich kaufe 2.200 Kilogramm Aprikosen, entsteint benötige ich danach 2 Kilogramm, den Rest esse ich gleich beim Einkochen.

Was ihr benötigt: 2.200 Kilogramm vollreife Aprikosen, 10 Esslöffel Orangenlikör, etwas Orangenschalenabrieb und 2 x 500g Gelierzucker 2:1 (erhältlich in der Schweiz von Aarberg)

Zuerst entsteint ihr die Aprikosen. 2 Kilogramm davon schneidet ihr danach in kleine Stücke, den Rest dürft ihr gleich essen. Nun gebt zu den entsteinten Aprikosen den Orangenlikör, Orangenschalenabrieb und den Gelierzucker. Alles gut vermischen und mindestens 1 Stunde gedeckt ziehen lassen.

Jetzt püriere ich das Ganze mit dem Pürierstab bis keine grösseren Schalenfetzen mehr zu sehen sind. Ich persönlich würde es schade finden, die Schalen zu entfernen, wo sie doch ebenfalls wertvolle Inhaltsstoffe haben und nach dem Pürieren sowieso nicht mehr stören.

Nach dem Pürieren kann mit dem Einkochen begonnen werden: Aufkochen gemäss der Anleitung auf dem Gelierzucker. In der Regel 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann die Gelierprobe machen: Ein bisschen Marmelade auf ein Tellerchen geben, dieses vor das Fenster stellen und nach kurzer Zeit vertikal halten. Sobald die Konfitüre nicht mehr nach unten rinnt, sofort in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Für den Orangenschalenabrieb verwende ich übrigens die kleinen Päckchen von Dr. Oetker. Die erhält man mit Zitronen- oder Orangenschalenabrieb (Denner).

Kommt mit, in’s Seleger Moor

Gestern war ich im Seleger Moor, in Rifferswil. Es war überwältigend schön und am liebsten hätte ich den Park auch nach zwei Stunden noch lange nicht verlassen, hätten da nicht meine lieben Kolleginnen auf mich gewartet.

Trotzdem ist es mir gelungen, jede Menge Bilderbeute für euch nach Hause zu bringen. Sie ermöglicht einen virtuellen Rundgang durch diese einmalige Moorlandschaft, einer Ansammlung der schönsten einheimischen und importierten Moorpflanzen. Am Schluss erzähle ich euch noch, wie diese traumhaft schöne Moorlandschaft entstanden ist.

Frohe Ostern liebe Naturfreunde

Am liebsten sehe ich die Narzissen, wenn sie nicht in einem Gartenbeet, sondern auf einer Wiese wachsen. Meistens handelt es sich dabei um kultivierte Überbleibsel einer einstigen Siedlung.

Mit diesen Bildern wünsche ich euch allen von Herzen ein schönes Osterfest.

Eine Osterglocke die sich in der Nähe eines Gehöfts in den Wiesen vermehrt hat. Wahrscheinlich eine Narcissus cyclamineus Tete Boucle