Das Rotkehlchen: Dieses putzige kleine Vögelchen mit den auffallend grossen, schwarzen Augen und dem rostroten Brüstchen ist der Liebling vieler Menschen.
Das rundliche Hüpfbällchen befindet sich zur Nahrungssuche oft auf dem Boden, wo es umher hüpft und dabei häufig knickst.
Heute hat sich mal ein Amselweibchen die Kokosnuss gekrallt und verteidigt sie auch lautstark. Im Gegensatz zu den Männchen, haben die Weibchen zwar keinen leuchtend gelben Schnabel, dafür aber ein wunderschön rotbraun gemustertes Brüstchen.
Manchmal werden sie auch mit der Wacholderdrossel verwechselt, die jedoch deutlich anders aussieht.
Sie hat die Meisen und Rotkehlchen für kurze Zeit vertrieben.
Heute habe ich mal wieder meinen «Lieblingszwetschgenbaum» besucht. Er ist steinalt, aber trotz seines arg lädierten Stamms, beschenkt er den Besitzer noch jedes Jahr mit Früchten. Zu meiner grossen Freude konnten ihm auch die schweren Schneelasten nichts anhaben. Wo doch viel jüngere Bäume in der Nachbarschaft deswegen Äste verloren haben.
Der Besitzer hält ihn in Ehren; hat er doch bereits viele Generationen vor ihm reichlich mit Früchten beschenkt.
Schon lange nicht mehr habe ich einen so guten Artikel gelesen wie in der «NZZ am Sonntag» vom 17. Januar: «Nachrichten aus den Höhlen» von Peer Teuwsen.
Teuwsen drückt darin so vieles aus, das mich bereits seit längerem beschäftigt respektive bedrückt:
Dieser Schneefall wird in die jüngere Geschichte eingehen: 85 Zentimeter Neuschnee auf einen Chlapf!
Der viele Schnee hat vielerorts den Verkehr komplett zum Erliegen gebracht und damit einen «Flockdown» verursacht, einen natürlichen Lockdown sozusagen.
Bei uns auf dem Land draussen zaubert er wieder sehr fragile Kunstwerke hervor. Ein Grad mehr Wärme und die «rauchenden» Pfosten verlieren ihre extravaganten Hüte.
Zum Glück ist die alte Hundehütte im Hintergrund so stabil gebaut, sonst würde sie diese Last wohl kaum zu tragen vermögen.
Unser Gartenschuppen sieht aus wie das Hexenhäuschen aus einem Wintermärchen.
Seit Stunden fällt ununterbrochen Schnee, alle Geräusche werden von den weichen Flocken aufgesogen und es ist mucksmäuschenstill. Eine wohltuende Ruhe breitet sich über der Landschaft aus.
Genauso war es auch vor exakt zwei Jahren und am Tag nach dem grossen Schneefall sind diese Bilder entstanden.
Letzte Woche haben wir noch diese allerletzten Cherrytomaten aus der Garage geholt. Eigenproduktion. Wie auch die geraffelten Karotten, Randen (Rote Beete), Kohl, Zuckerhut und der rote Chicorée in diesem Salat.
Doch in und um’s Haus lagert noch so einiges mehr an Gemüsevorräten.
Diese Bilder bringe ich euch von meiner heutigen Wanderung mit. Der Schnee glitzerte so stark, dass es war, als watete ich in einem Meer von Millionen glitzernden Diamanten.
Der starke Biswind wehte mir den Pulverschnee wie Gischt in’s Gesicht, aber es wunderschön, auf dem Weg zu meinem alten Freund, dem mächtigen Bergahorn.
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