Rezept für Schlehenlikör und – Mus

Nachdem ich den Schlehdorn (auch Schwarzdorn) im Natur-Blog heute in all seinen Facetten vorgestellt habe, hier also nun wie versprochen das Rezept für Schlehenlikör und – Mus.

Wichtig: Unbedingt einen Frost abwarten, bis man mit der Ernte der reifen Beeren beginnt. Wer nicht so lange warten möchte, legt die reifen Beeren für ein bis zwei Tage ins Gefrierfach und «simuliert» so den Frost. «Bschisse» gilt in diesem Fall.

Vor der Verarbeitung wascht ihr die Beeren und lässt sie vorerst im Backofen für einen noch besseren Geschmack etwas antrocknen.

Ich liebe Bärte! Rot, braun schwarz…

Landauf landab sieht man sie jetzt wieder: Die Maisbärte. Ihr Haar wird wegen seiner wertvollen Inhaltsstoffe heute als Superfood angepriesen. Kein Wunder, gilt es doch in seinen Ursprungsländern bereits seit Jahrtausenden als traditionelles Heilmittel.

Delikater Ketchup-Ersatz: Pflaumen-Chutney

Mmmmh! Wie ich sie liebe, meine Blutpflaumen (Prunus cerasifera ‹Trailblazer’/’Hollywood›). Mit dieser winterharten, von Schädlingen nur selten geplagten, grossfruchtigen Pflaume lässt sich ein delikates Pflaumen-Chutney herstellen. Manchmal verwende ich dazu auch Zwetschgen oder Mirabellen.

Das süss-scharfe Chutney ist ein hervorragender Ketchup-Ersatz und lässt sich einfach herstellen.

Spitzwegerich-Tinktur: Das Beste bei Insektenstichen

Ganz einfach, ohne gross für Zutaten herumrennen zu müssen, könnt ihr eine äusserst effektive Tinktur zur Behandlung von Insektenstichen herstellen.

Träufelt davon etwas auf die Einstichstelle oder betupft sie mit einem vollgesogenen Wattepad und Juckreiz und Schmerzen gehen weg.

Aprikosenmarmelade mit «Schuss»

Bald ist wieder Aprikosen-Zeit und ich verrate euch heute mein absolutes Lieblings-Marmeladenrezept: Aprikosenkonfitüre mit «Schuss»

Nicht übermässig süss, dafür voll fruchtigem Geschmack und einer wunderbaren Farbe.

Mein Rezept gilt für ca. 13 Gläser à 240 ml Inhalt. Natürlich könnt ihr die Mengen auch halbieren.

Das Besondere an dieser Marmelade ist neben dem Orangenlikör auch der Gelierzucker 2:1, der es mir ermöglicht, auf 1 Kilogramm Früchte nur 500g Gelierzucker zu verwenden. Zudem ist er vegan, ohne jegliche tierischen Zusatzstoffe.

Ich kaufe 2.200 Kilogramm Aprikosen, entsteint benötige ich danach 2 Kilogramm, den Rest esse ich gleich beim Einkochen.

Was ihr benötigt: 2.200 Kilogramm vollreife Aprikosen, 10 Esslöffel Orangenlikör, etwas Orangenschalenabrieb und 2 x 500g Gelierzucker 2:1 (erhältlich in der Schweiz von Aarberg)

Zuerst entsteint ihr die Aprikosen. 2 Kilogramm davon schneidet ihr danach in kleine Stücke, den Rest dürft ihr gleich essen. Nun gebt zu den entsteinten Aprikosen den Orangenlikör, Orangenschalenabrieb und den Gelierzucker. Alles gut vermischen und mindestens 1 Stunde gedeckt ziehen lassen.

Jetzt püriere ich das Ganze mit dem Pürierstab bis keine grösseren Schalenfetzen mehr zu sehen sind. Ich persönlich würde es schade finden, die Schalen zu entfernen, wo sie doch ebenfalls wertvolle Inhaltsstoffe haben und nach dem Pürieren sowieso nicht mehr stören.

Nach dem Pürieren kann mit dem Einkochen begonnen werden: Aufkochen gemäss der Anleitung auf dem Gelierzucker. In der Regel 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann die Gelierprobe machen: Ein bisschen Marmelade auf ein Tellerchen geben, dieses vor das Fenster stellen und nach kurzer Zeit vertikal halten. Sobald die Konfitüre nicht mehr nach unten rinnt, sofort in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Für den Orangenschalenabrieb verwende ich übrigens die kleinen Päckchen von Dr. Oetker. Die erhält man mit Zitronen- oder Orangenschalenabrieb (Denner).

Zeit für Holunderblütensirup

Heute stelle ich mit euch einen Holunderblütensirup her. Es gibt im Internet unzählige Rezepte, die Zutaten bleiben sich immer gleich, die Mengen jedoch könnt ihr mit der Zeit nach eurem eigenen Geschmack anpassen. Mein Grundrezept habe ich von SwissMilk, es ergibt ca. 1,5 Liter.

Mit diesem feinen Wildblütensirup lassen sich Süssspeisen verfeinern, das Trendgetränk Hugo zubereiten, oder aber man verwendet ihn ganz einfach als herrlich erfrischenden Sirup.

Die fein duftenden Dolden schneidet ihr bei trockenem Wetter (für dieses Rezept ca. 10 – 12 Stück). Bitte nicht waschen, sondern einfach gut abschütteln und danach auf ein weisses Tuch legen. Spätestens nach einem halben Tag sollten dann auch noch die letzten Bewohner herausgekrabbelt sein.

Bärlauch: Haltbarmachen und Rezepte

Im Natur-Blog findet ihr viel Interessantes über die wertvollen Inhaltsstoffe des Bärlauchs. Hier erfährt ihr, wie ihr die heilkräftige, würzige Wildpflanze aufbewahren und in der Küche verwenden könnt.

Das Gänseblümchen – die «Ewig Schöne»

Ein englisches Sprichwort lautet: «Wenn man mit einem Fuss gleichzeitig auf 7 Gänseblümchen stehen kann, ist der Frühling da».

Diesem Bild von heute zufolge wäre dann der Frühling definitiv angekommen.

Eigener Salat mitten im Winter

Letzte Woche haben wir noch diese allerletzten Cherrytomaten aus der Garage geholt. Eigenproduktion. Wie auch die geraffelten Karotten, Randen (Rote Beete), Kohl, Zuckerhut und der rote Chicorée in diesem Salat.

Doch in und um’s Haus lagert noch so einiges mehr an Gemüsevorräten.

Kohlwickel – ein vergessenes Heilmittel

In und um’s Haus lagere ich noch 5 solcher Weisskohl-Köpfe. Jeder wiegt 5 bis 7 Kilogramm.

Da kann ja nix schiefgehen, denn der Kohl – namentlich der Weisskohl und Wirsing – geniesst seit dem Altertum ein grosses Ansehen als Heilmittel mit grosser Wirksamkeit.