Von Johanniskraut, Johanni, Sonnwende und Mittsommer

In mageren Wiesen oder entlang von Waldrändern, beginnt das Johanniskraut (Hypericum perforatum) zu blühen. Wir gehen ja auch bereits in grossen Schritten auf «Johanni» zu (24. Juni, Gedenktag des Heiligen Johannes des Täufers). Die auch als Hartheu oder Tüpfeljohanniskraut bekannte Heilpflanze blüht stets um die Sommersonnwende. Sie findet dieses Jahr am 20. Juni um 22.40 Uhr statt.

Holunder – seit Urzeiten geschätzt

Wie wunderbar duften doch jetzt wieder die grossen Blütendolden des Schwarzen Holunders (Sambucus nigra).

Vom «Fliederbusch», Frau Elhorn und feinen Holunder(blüten)küchlein möchte ich heute berichten.

Junge Fichtenzapfen: Kostbares aus dem Wald

Es ist noch gar nicht lange her, da sind sie – wie hier kürzlich gezeigt – wie rote Kerzen auf den Fichtenzweigen gestanden. In der Zwischenzeit haben sich aus den befruchteten weiblichen Blüten stattliche Zapfen entwickelt.

So lange sie noch rot, respektive grün sind, können die Zapfen der Fichte respektive Rottanne (Picea abies) für die Herstellung einer Salbe verwendet werden.

Gründonnerstagssuppe – Superfood aus der grauen Vorzeit

Heute ist Gründonnerstag, an diesem Tag vor Ostern ist es in vielen Ländern und Regionen Brauch, eine sogenannte «Gründonnerstagssuppe» zu essen. Mancherorts besteht sie aus neun Wildkräutern und diese Tradition der 9-Kräutersuppe muss sehr alt sein. Wahrscheinlich stammt sie aus der Zeit vor der Christianisierung.

Dann gibt es auch noch die «Grüne Suppe» oder in Frankfurt die «Grüne Sosse».

Luzerne – Lieferant der Alfalfa-Sprossen

Viele kennen die Luzerne (Medicago sativa) vielleicht als Alfalfa. Ihre Sprossen sind ausserordentlich gesund, sie gelten als wichtige Proteinquelle und «wahres Vitalstofflager». Aus diesem Grund werden Alfalfa-Sprossen von manchen zuhause gleich selber gezogen, so stehen sie stets frisch zur Verfügung.

Kürzlich habe ich unweit von meinem Daheim, eine Luzerne angetroffen und mich in der Folge etwas mit diesem, zur Familie der Hülsenfrüchtler gehörende Gewächs, befasst.

Es blubbert weiter in der Saftküche

Gestern stand für mich bereits das Verwerten der tags zuvor gepflückten Holunderbeeren an. Nicht nur das Einmachen der Gartengemüse, auch die Verwertung der Wildfrüchte ist für mich bedeutend und gehört seit bald 40 Jahren fix in den Jahreskreislauf.

Und so stand nun, da die Holunderbeeren in unserem Garten reif waren, ihr entsaften an.

Zeit die Kornelkirschen zu verarbeiten

Es kann wieder losgehen, der Rasen unter meiner bald 40-jährigen Kornelkirsche (Cornus mas, «Tierlibaum», «Dirndlstrauch») ist rot, übersät mit unzähligen Kornellen. Höchste Zeit die dunkelroten, weichen, unter ihnen aufzusammeln und zu Köstlichkeiten zu verarbeiten.

Schafgarben-Zeit

Gestern um die Mittagszeit, habe ich Schafgarben gepflückt und sie zum Trocknen aufgehängt. Damit sollte mein Teevorrat wieder vollständig sein. Bereits getrocknet habe ich dieses Jahr Holunder- und Lindenblüten.

Die Schafgarbe (Achillea millefolium) zählt für mich zu den grössten Heilpflanzen, doch auch bei ihrem Umgang gilt es einiges zu berücksichtigen.

Es gibt ein gutes Kornelkirschenjahr

Dieses Jahr schein wieder mal ein richtiges Kornellenmastjahr zu werden. Obwohl im Frühling während der Blüte widrigste Wetterverhältnisse geherrscht hatten, war es den Bienen anscheinend doch möglich die Blüten der Kornelkirsche (Cornus mas) zu bestäuben.

Bis die Kornellen dunkelrot und vollreif sind, dauert es noch eine Weile. Dann erst kann ich damit meinen geliebten Gelee herstellen. Wer sie jedoch wie Oliven einlegen möchte, kann dies mit unreifen Früchten machen, wenn sie eine gelb-orange Farbe haben.

Kein Heilpflanzenbeet ohne Ringelblume

Heute morgen um sieben Uhr waren ihre Blütenknöpfe noch geschlossen und tatsächlich: Um halb Neun Uhr begann es zu regnen.

Die Ringelblume ist nicht nur eine Zeigerpflanze, sondern bekanntlich auch eine grosse Heilpflanze und das seit Jahrhunderten. Ihr widme ich mein heutiges Pflanzenporträt.