Endlich ist er mir mal wieder Modell gesessen, der Rotmilan, drittgrösster Greifvogel der Schweiz. Ich liebe diesen «Adler der Niederungen» wie ich ihn nenne. Er konnte sich in den letzten Jahren verbreiten und ist anhand von ein paar Merkmalen leicht zu erkennen.
Anlässlich der Abschlussendung des Projekts von Fernsehen SRF war ich Gast und durfte in einem Interview Antworten auf die Frage dazu geben, wie ich beispielsweise meine Liebe zur Natur entdeckt habe, oder weshalb ich mich für das Projekt Mission B in der gleichnamigen Facebook-Gruppe so engagiere.
Hier geht es zur Sendung auf SRF2 am 20. Oktober 2020.
Der Japanische Fächerahorn «Osakazuki» – ein optischer Augenschmaus
Dieser Asiate ist eine farbliche Bereicherung für jeden Garten: Der Japanische Fächerahorn «Osakazuki» – Acer palmatum. Da ich ansonsten ja fast alles einheimische Sträucher, Bäume und Pflanzen in meinem Garten habe, gönne ich mir diesen Farbtupfer. Im Frühling erfreut er mich mit zarten Grüntönen und im Herbst mit einem wahrhaftigen farblichen Feuerwerk. Zudem überzeugt der Japanische Fächerahorn auch mit einem ausserordentlich schönen Wuchs.
Einmal sind seine Triebe im Frühjahr fast alle erfroren, aber er hat sich wieder problemlos erholt. Unser Baum auf den Bildern ist ca. 35 Jahre alt.
Im Frühling 2019 ist das Projekt «Mission B – jeder Quadratmeter zählt» des Schweizer Fernsehens SRF gestartet und wurde zu einem Riesenerfolg: Insgesamt konnte für die Förderung der Biodiversität knapp 2 Millionen Quadratmeter Fläche geschaffen werden. Nun wird das Projekt Ende dieser Woche abgeschlossen, einhergehend mit verschiedenen Sendungen im Radio und Fernsehen.
Bei der Abschlussendung vom 20. Oktober war es mir eine grosse Freude, als Gast mit dabei sein zu dürfen.
Letztes Jahr sah ich zum ersten Mal traurige Bilder von toten Meisen, die sich in Plastiknetz-Knödeln verfangen hatten. Das war für mich Grund, die Art der Fütterung genauer auf ihre Vogelfreundlichkeit zu überprüfen
Als erstes habe ich mir diese Gitterbehälter für netzlose Knödel besorgt.
Wer eine solch kreisförmig angeordnete Ansammlung von Pilzen findet, hält sich an einem magischen Ort auf. Er deute auf einen Versammlungsort von Hexen oder Feen hin, so heisst es im Volksglauben. Was aber steckt nun hinter einem solchen Hexenring?
Eine Hexenring, fotografiert im düsteren Fichtenwald
Was hält der Herbst doch alles für wunderbare Früchte bereit!
Quitten zum Beispiel. Ein lieber Nachbar bringt mir immer einen Korb voll Birnenquitten vorbei und ich mache mich sogleich an die Arbeit, denn: Aus ihnen lässt sich ein köstliches Gelée zubereiten.
Wie wunderschön leuchten sie uns jetzt wieder entlang der Wege aus den Hecken entgegen: Die Hagebutten.
Die Früchte der Hagrose gehören zu den wertvollsten, einheimischen Wildfrüchten, denn sie enthalten von allen am meisten Vitamin C. Höchste Zeit deshalb, einen Vorrat an getrockneten Hagebutten anzulegen. Der schmackhafte Tee stärkt unser Immunsystem und macht uns fit in der Abwehr gegen Erkältungskrankheiten.
Ich verwende für mein Naturtagebuch nur eigene Bilder und Videos, nicht immer ganz perfekte vielleicht, aber sie stammen von mir. Genauso die Texte: Alles was du liest, habe ich selber geschrieben, kein ChatGPT oder sonstige KI.
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