
Nach dem phänologischen Kalender wurde mit dem Heranreifen von Schwarzem Holunder (Bild), Brombeeren, Hagebutten, Kornelkirschen, aber auch mit den ersten Blüten der Herbstzeitlosen, der Frühherbst eingeläutet.
«Phänologie» kommt vom Griechischen und setzt sich zusammen aus phainestai (erscheinen, sich zeigen, zum Vorschein kommen) und logos (Lehre, Kunde Wort). Das bedeutet demnach in etwa die «Lehre der Erscheinungen». Demzufolge orientiert sich der phänologische Kalender und seine zehn Jahreszeiten an charakteristischen – sich zeigenden – Verhaltensweisen der Tiere und Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen. Allen voran der sogenannten «Zeigerpflanzen».
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