Der Phänologische Kalender zeigt: Der Frühherbst ist da

Nach dem phänologischen Kalender wurde mit dem Heranreifen von Schwarzem Holunder (Bild), Brombeeren, Hagebutten, Kornelkirschen, aber auch mit den ersten Blüten der Herbstzeitlosen, der Frühherbst eingeläutet.

«Phänologie» kommt vom Griechischen und setzt sich zusammen aus phainestai (erscheinen, sich zeigen, zum Vorschein kommen) und logos (Lehre, Kunde Wort). Das bedeutet demnach in etwa die «Lehre der Erscheinungen». Demzufolge orientiert sich der phänologische Kalender und seine zehn Jahreszeiten an charakteristischen – sich zeigenden – Verhaltensweisen der Tiere und Entwicklungsstadien bestimmter Pflanzen. Allen voran der sogenannten «Zeigerpflanzen».

Phänologie – Gärtnern aufgrund von Beobachtungen in der Natur

Dieses «Phänologische Handbuch» wurde mir zu Weihnachten geschenkt und als leidenschaftliche Naturbeobachterin hat die Schenkende bei mir damit einen Volltreffer gelandet. Es zeigt uns, wie wir bei Gartenarbeiten Hinweise von Zeigerpflanzen – und Zeigertieren berücksichtigen können.

Habt ihr beispielsweise gewusst, dass der Huflattich erst dann blüht, wenn der Boden eine Temperatur von 6° erreicht hat, also geeignet für die erste Aussaat ist?