Sonntagsgruss aus der Waldschlucht

Meinen heutigen Sonntagsgruss sende ich euch mit vielen aktuellen Bildern aus der Waldschlucht.

Ich bedanke mich an dieser Stelle wieder einmal im Speziellen bei all jenen von euch, die meine Arbeit am Naturtagebuch ab und zu mit einer Spende wertschätzen. Habt vielen herzlichen Dank! Bin froh drum, da meine Seite werbefrei ist und sie mir daher keine Einnahmen bringt.

Wenn ich sehe, wie viele mit KI erstellte Inhalte (Texte, Bilder, Vidoes) -insbesondere auch im Themenbereich Natur – mir mittlerweile im Internet begegnen (vor allem auch in den sozialen Medien), bilde ich mit meinen «handgestrickten», persönlich geschriebenen Texten (inklusive Grammatikfehlern mitunter), eigenen Bildern und Videos, bald eine Ausnahme.

Und die will ich auch bleiben, so, wie ich auch sonst bin: natürlich und authentisch. Dafür investiere ich gerne etwas mehr Zeit und überlasse die oft seelenlosen KI-Inhalte den anderen.

Waldschlucht im Spätsommer

Die Ferienzeit ist vorbei und in der nahegelegenen Waldschlucht ist wieder Stille eingekehrt. Der beliebte Ausflugsort von Einheimischen wird unter der Woche jetzt nur noch von wenigen Menschen begangen.

Am Bach tummeln sich Jungfüchse, der Eichelhäher verpetzt mein Ankommen mit seinem schrillen «Rätschen», Eichhörnchen turnen die Baumstämme rauf und runter, Eisvögel kann ich zwar hören, aber nicht sehen. Das klare, kühle Wasser bahnt sich seinen Weg über die – während Jahrhunderten blank geschliffenen – Steine hinweg.

Und wie immer herrscht am Quelltuffhügel beim kleinen Weiher eine ganz besondere Stimmung.

Waldtobel – Winterzauber

Wie mit Zuckerglasur übergossen, zeigt sich bei Frost diese Wasserstelle

Waldtobel sind wichtige Rückzugsgebiete für die Tierwelt, aber auch Lebensraum für seltene Pflanzen wie den fleischfressenden Sonnentau, oder die Hirschzunge, ein wunderschönes Farn.

Wer sich ruhig verhält und etwas Zeit und Geduld mitbringt, kann in solchen Schluchten sogar die farbenprächtigen Eisvögel oder Wasseramseln beobachten.