Sonntagsgruss aus der Waldschlucht

Meinen heutigen Sonntagsgruss sende ich euch mit vielen aktuellen Bildern aus der Waldschlucht.

Ich bedanke mich an dieser Stelle wieder einmal im Speziellen bei all jenen von euch, die meine Arbeit am Naturtagebuch ab und zu mit einer Spende wertschätzen. Habt vielen herzlichen Dank! Bin froh drum, da meine Seite werbefrei ist und sie mir daher keine Einnahmen bringt.

Wenn ich sehe, wie viele mit KI erstellte Inhalte (Texte, Bilder, Vidoes) -insbesondere auch im Themenbereich Natur – mir mittlerweile im Internet begegnen (vor allem auch in den sozialen Medien), bilde ich mit meinen «handgestrickten», persönlich geschriebenen Texten (inklusive Grammatikfehlern mitunter), eigenen Bildern und Videos, bald eine Ausnahme.

Und die will ich auch bleiben, so, wie ich auch sonst bin: natürlich und authentisch. Dafür investiere ich gerne etwas mehr Zeit und überlasse die oft seelenlosen KI-Inhalte den anderen.

Die Wald-Witwenblume

Es ist noch nicht lange her, da habe ich erfahren, dass es auch eine Wald-Witwenblume (Knautia dipsacifolia) gibt. Wie gross war da meine Freude, als ich gestern auf meinem Streifzug durch Waldschluchten eine solche entdecken konnte.

Als hätte sie auf mich gewartet, begrüsste sich mich an einem Wegrand, gleich oberhalb des Bachlaufs. Sie hatte gerade Besuch von einer Hummel.

Bildergruss aus der Waldschlucht

Mit diesen aktuellen Bildern aus der Waldschlucht wünsche ich euch ganz herzlich einen schönen Sonntag.

Wie ungemein gut taten dieses frische Grün und Plätschern des kühlen Waldbachs, wo doch oberhalb der Schlucht grosse Trockenheit herrscht.

Heute, nach einem nächtlichen Regen, haben wir alle tief durchgeatmet, Mensch und Natur, nächste Woche erwarten uns weitere heisse und trockene Sommertage.

Waldschlucht im Spätsommer

Die Ferienzeit ist vorbei und in der nahegelegenen Waldschlucht ist wieder Stille eingekehrt. Der beliebte Ausflugsort von Einheimischen wird unter der Woche jetzt nur noch von wenigen Menschen begangen.

Am Bach tummeln sich Jungfüchse, der Eichelhäher verpetzt mein Ankommen mit seinem schrillen «Rätschen», Eichhörnchen turnen die Baumstämme rauf und runter, Eisvögel kann ich zwar hören, aber nicht sehen. Das klare, kühle Wasser bahnt sich seinen Weg über die – während Jahrhunderten blank geschliffenen – Steine hinweg.

Und wie immer herrscht am Quelltuffhügel beim kleinen Weiher eine ganz besondere Stimmung.

Nagelfluh prägt meine Heimatregion

Wer das Nagelfluhgestein nicht kennt, könnte auf den ersten Blick meinen, da habe jemand Geröll in Beton gegossen. Doch dem ist natürlich nicht so, sondern es handelt sich hier um ein Gestein, welches durch die Verfestigung von Flussschotter entstanden ist. Das Geröll, welches aus der Fluh (Felswand) herausschaut und der Nagelfluh zu ihrem Namen verholfen hat, erinnert an «Nagelköpfe» und in Alpennähe kann es sogar Kopfgrösse erreichen.