Sonntagsgruss aus der Waldschlucht

Meinen heutigen Sonntagsgruss sende ich euch mit vielen aktuellen Bildern aus der Waldschlucht.

Ich bedanke mich an dieser Stelle wieder einmal im Speziellen bei all jenen von euch, die meine Arbeit am Naturtagebuch ab und zu mit einer Spende wertschätzen. Habt vielen herzlichen Dank! Bin froh drum, da meine Seite werbefrei ist und sie mir daher keine Einnahmen bringt.

Wenn ich sehe, wie viele mit KI erstellte Inhalte (Texte, Bilder, Vidoes) -insbesondere auch im Themenbereich Natur – mir mittlerweile im Internet begegnen (vor allem auch in den sozialen Medien), bilde ich mit meinen «handgestrickten», persönlich geschriebenen Texten (inklusive Grammatikfehlern mitunter), eigenen Bildern und Videos, bald eine Ausnahme.

Und die will ich auch bleiben, so, wie ich auch sonst bin: natürlich und authentisch. Dafür investiere ich gerne etwas mehr Zeit und überlasse die oft seelenlosen KI-Inhalte den anderen.

Die Wald-Witwenblume

Es ist noch nicht lange her, da habe ich erfahren, dass es auch eine Wald-Witwenblume (Knautia dipsacifolia) gibt. Wie gross war da meine Freude, als ich gestern auf meinem Streifzug durch Waldschluchten eine solche entdecken konnte.

Als hätte sie auf mich gewartet, begrüsste sich mich an einem Wegrand, gleich oberhalb des Bachlaufs. Sie hatte gerade Besuch von einer Hummel.

Frühling in der Waldschlucht

Unablässig rinnt in der Waldschlucht (Tobel) Quellwasser über das bemooste Quelltuffstein. Bald schon wird das Moos seine winterlich braungrüne Farbe verlieren und wieder sattgrün aussehen.

Es war angenehm warm in der Schlucht, denn noch finden die wärmenden Frühlingssonnenstrahlen ihren Weg durch die kahlen Laubbäume. Wald-Schlüsselblumen und Huflattichblüten säumen den Weg und am Bach leuchtet hellgrün das Wechselblättrige Milzkraut.

Nagelfluh prägt meine Heimatregion

Wer das Nagelfluhgestein nicht kennt, könnte auf den ersten Blick meinen, da habe jemand Geröll in Beton gegossen. Doch dem ist natürlich nicht so, sondern es handelt sich hier um ein Gestein, welches durch die Verfestigung von Flussschotter entstanden ist. Das Geröll, welches aus der Fluh (Felswand) herausschaut und der Nagelfluh zu ihrem Namen verholfen hat, erinnert an «Nagelköpfe» und in Alpennähe kann es sogar Kopfgrösse erreichen.