Die Mistel – geschätzt und gefürchtet

In der Schweiz zählen alle vorkommenden Misteln zur selben Art, zur weissbeerigen Mistel Viscum album.

Unterschieden werden drei Unterarten und zwar nach dem Wirtsbaum, auf dem sie leben: Tannenmistel, Föhrenmistel und Laubholzmistel, wobei letztere in der Volksmedizin von einigen Heilpflanzenkundigen nochmals unterteilt wird, nach Wirtsbaum/Verwendung.

Im Streuobstgarten ist die Mistel nicht gerne gesehen, das hat seinen Grund.

Weihnachtszeit ist auch Mistelzeit

Misteln – wir verbinden diese kugeligen, auf Bäumen wachsenden Gebilde vor allem mit der Weihnachtszeit. Das kommt vielleicht daher, dass just in dieser Zeit, während der Saftruhe der Holzschlag stattfindet und daher der Mensch besonders gut an Misteln herankommt. So bekam auch ich letzte Woche von einem Nachbarn einen wunderschönen Mistelbuschen geschenkt, den er vom Holzen im Wald heimgebracht hat.