Welche Schweizer kennen es noch, dieses alte Frühlings-Kinderlied?
«Schneeglöggli lüüt, de Früelig chunt no hüt. Schneeglöggli lüüt, es git en andri Zyt. Er hät es Chränzli uf em Chöpfli, i de Hand es goldigs Stöckli, Schneeglöggli lüüt, de Früelig chunt no hüt.»
Auch in meinem Garten blühen die ersten Schneeglöckchen.
Kaum eine andere Frühlingsblume ist wohl so beliebt wie unser Schneeglöckchen (Galanthus).
Es ist auch als Lichtmess-Glöckchen, Weisse Jungfrau, Weissröckchen oder Februar-Mädchen bekannt. Doch eigentlich dauert seine Saison bis zu sechs Monaten, je nach Sorte.
Endlich ist er da, der Gartenfrühling. Die Sonne hat nach den ersten Krokussen, Schneeglöckchen und Primeln, nun auch die lilafarbenen Sterne der Balkan-Windröschen zum Erblühen gebracht.
Wie Durstende in der Wüste sehnten wir uns in den Wintermonaten nach diesen ersten Farbtupfern.
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