Blutweiderich und Mädesüss – ein hübsches Duo

Blutweiderich und Mädesüss – was für ein attraktives Gespann!

In meinem Garten pflanzte ich vor 40 Jahren entlang eines kleinen Tümpelchens Blutweiderich (Lythrum salicaria) und Echtes Mädesüss (Filipendula ulmaria) von denen ich wusste, dass sie beide feuchte Füsse mögen.

Die zwei heimischen Stauden wachsen an Naturstandorten oft entlang von Bächen, in Wassergräben und Feuchtwiesen, die höchstens einmal im Jahr geschnitten werden.

Das Echte Mädesüss ist auch als Wiesenkönigin (im Französischen Reine-des-prés), Moor-Geissbart oder Spierstaude bekannt und wie der Blutweiderich eine Heilpflanze.

Mädesüss und was es mit Aspirin und Met auf sich hat

Wer Rosenkäfer beobachten möchte, der sieht sich am besten auf Mädesüssblüten um. Nicht selten tummeln sich diese gleich zu mehreren auf einer Blüte.

Mädesüss (Filipendula ulmaria) blüht von Juni bis August, oft an feuchten Standorten. In meinem Garten hat es sich in den letzten Jahrzehnten stark vermehrt und wächst mittlerweile problemlos auch an trockenen Standorten. Insbesondere in der Dämmerung verströmen die Blüten einen intensiven honig- bis mandelartigen Geruch.

Mädesüss ist aufgrund seiner Inhaltsstoffe ein natürliches Aspirin.