Wintersonnwende, Thomastag, Rauhnächte und die wilde Perchta

Wintersonnwende, 4. Advent, Thomastag, und je nach Zählung auch der Beginn der geheimnisumwitterten, dunklen Rauhnächte.

Wie ihr seht, ist heute Sonntag, 21. Dezember, so einiges los, und während ich heute im Nebel zu Füssen einer mächtigen Fichte sass, direkt am Rand zur Schlucht, machte ich mir Gedanken, worüber ich heute in mein Naturtagebuch schreibe.

Von rauen, rauchigen Nächten: die Bedeutung der Rauhnächte

Was hat es mit den 12 Rauhnächten auf sich, über die bereits jetzt da und dort berichtet wird?

Sie beginnen je nach Quelle in der «Thomasnacht», vom 21. auf den 22. (Wintersonnwende), oder aber vom 24. auf den 25. Dezember und bilden somit die Brücke zwischen dem alten und dem neuen Jahr. Schon seit uralten Zeiten waren diese Tage im tiefsten Dunkel des Winters verbunden mit vielen Gebräuchen.