Weibliche Eiben schmücken sich jetzt mit roten Beeren

Hell erleuchtet vom letzten Schein der Abendsonne, habe ich diese Woche die roten Beeren unserer Eibendame fotografiert.

Nur die weiblichen Bäume schmücken sich mit ihnen, während die männlichen Bäume im Frühjahr mit ihren pollengefüllten kleinen, kugeligen Kätzchen an den Zweigen punkten.

Die Eibe (Taxus baccata) ist ein Symbol für die Vergänglichkeit, den Tod, und so zählt sie sinnigerweise noch heute zu den häufigsten Friedhofbäumen. Dass just die Eibe sinnbildlich für die Sterblichkeit steht, ist nicht verwunderlich, wo doch alles an ihr, ausser der roten Samenhülle, giftig ist.

Verführerisch Rote Heckenkirsche

Gestern war der 1. Tag jenes Monats, der einst als Heumonat bezeichnet worden ist. Wobei bei uns die meisten Bauern in tieferen Lagen bereits das Emd eingefahren haben. Als Heu bezeichnen wir bei uns nur den getrockneten ersten Schnitt der Grünlandpflanzen. Bis zu sechsmal werden heutzutage Heuwiesen geschnitten. Diese weiteren Grasschnitte bezeichnet man als Emd, sie enthalten in der Regel mehr Kräuter und sind etwas kürzer.

Ein Blick in die Hecken zeigt: Dort leuchten jetzt die roten, etwas gläsern wirkenden Beerenfrüchte der Roten Heckenkirsche (Lonicera xylosteum).

Bald schon wieder vorbei: Eibenblüte

Bald schon ist sie wieder vorbei, die Blüte der Eiben (Taxus baccata). Sie findet früh, bereits im Februar und März statt, und das hat seinen guten Grund.