
Wohl seit weit über 1000 Jahren bereits werden in Mitteleuropa um Mitte August Kräuterbüschel (oder «Kräuterbuschen», «Wurzbüschel» oder «Werzwisch», je nach Region/Land) gebunden und ganz allgemein nochmals viele oberirdische Pflanzenteile geerntet und getrocknet.
Auch unsere Vorfahren wussten aus Erfahrung, dass der Wirkstoffgehalt in den oberirdischen Pflanzenteilen um diese Zeit ihren Höhepunkt erreicht. Ab Mitte August blühen denn auch exakt jene Kräuter, die einem klassischen Büschel beigefügt werden: Dost, letztes Johanniskraut, Beifuss, Rainfarn, Schafgarbe, Ringelblume, Königskerze, wobei sich ihr Platz im Büschel traditionsgemäss in der Mitte befindet.
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