Mein Herz machte einen Freudenhüpfer, als ich diesen Herbst auf einer Wanderung, ein grosses Vorkommen an Wald-Bärlapp (auch Sprossender Bärlapp/Spinulum annotinum) entdecken durfte.
Dieses spezielle Gewächs hatte einst den Ruf einer Zauberpflanze mit feuriger Explosionskraft. Warum das Bärlappgewächs (Lycopodiaceae) auch als Schlangen-Bärlapp bekannt ist, hat seinen Grund.
Der moosartige Bärlapp hat ein Sporenpulver, das man nicht umsonst auch Hexenmehl nennt: Es heisst, dass, wenn man den goldenen Staub ins Feuer wirft, dieser heftige Explosionen verursachen kann. Diesen Umstand machten sich nicht nur Schamanen, sondern auch Theaterschauspieler zu Nutzen; immerhin verhalf ihnen das Sporenpulver zu dramatischen, eindrücklichen Effekten. Als Drudenfuss, wie man den Bärlapp auch nennt, wurde er von vielen europäischen Bauern einst an die Stalltür genagelt. Dort sollte er Druden und Hexen fernhalten. Der Bärlapp, von denen es mehrere Arten, unter anderem auch den Keulen-Bärlapp gibt, war aber nicht nur eine Zauber- und Hexenpflanze, sondern er gilt noch heute als Heilpflanze. (Achtung: Das Kraut ist leicht giftig)
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