Impressionen aus den Tiroler Alpen

Mit vielen Bildern aus den wunderschönen Tiroler Alpen melde ich mich wieder zurück.

Obschon ich nicht immer mit einem blauen Himmel aufwarten kann, hatten wir doch Wetterglück: Typisches Sommer-Bergwetter, mit kurzen, lokalen Schauern, begleitet von Blitz und Donner.

Ein besonderes Highlight stellte dieses Jahr der Besuch des Alpengartens auf dem Patscherkofel dar, der auf knapp 2000 Metern liegt.

Es krabbelt und flattert im Junigarten

Im Garten war in den letzten Tagen so einiges los, so lässt sich zur Zeit vor allem viel Käfervolk beobachten, wie dieser abgebildete Pinselkäfer (Trichius fasciatus). Aber auch zahlreiche Schmetterlinge aller Art flattern mit ihrer unglaublichen Leichtigkeit durch die Lüfte.

Kein Wunder krabbelt, kreucht und fleucht und flattert es überall, Vieles steht in Blüte und lockt die Insekten an.

Der Garten Mitte Juni

Schon bald haben wir Mitte Juni und der Garten läuft gerade zur Hochform auf. Dank des sommerlich warmen Wetters konnte er aufholen und präsentiert sich herrlich bunt und lebendig, überall summt, brummt und flattert es.

Nur die Tatsache, das der violett blühende Schlafmohn noch nicht blüht erinnert daran, dass wir doch noch etwas im Rückstand sind.

Ein «zahmes» Gewitter ohne Hagel wäre begrüssenswert, mit einem anschliessenden Landregen über Nacht.

Dieser Teil des Gartens, ein ausgedienter alter Gemüseacker, bewirtschafte ich ein wenig nach dem Prinzip des Black Box – Gartens. Ich lasse die Pflanzen sich durch Selbstaussaat selber vermehren und ihren Platz aussuchen. Nur wenn eine Pflanzenart zu dominant wird und anderes zu verdrängen beginnt, entferne ich einen Teil davon. Dies schafft dann auch die notwendigen Lücken im Garten, damit die Selbstaussaat gelingen kann. Lückige Flächen sind wichtig, nur so können sich die Pflanzen auch selber vermehren.

Lückige Flächen sind übrigens auch für viele Insekten wichtig, wie beispielsweise in der Erde brütenden Wildbienenarten.

Hier hat sich ein farblich schönes Trio eingefunden: Esparsette, Natternkopf und der Strahlen-Breitsame (Orlaya). Von letzterem, einem kürzlich hier vorgestellten Archäophyten, bekam ich Samen geschenkt. Die hatte ich letzten Herbst und Frühling in die Lücken eingebracht. Eine wunderschöne Pflanze die sehr viele Käfer und Bienen anlockt.