Begegnung im Wald mit einem flinken Kletterer

Gestern war ich gerade damit beschäftigt Pilze zu fotografieren, als ich im Visier der Kamera im Hintergrund eine Bewegung wahrgenommen hatte. Und was sah ich, just keine 20 Meter entfernt von mir? Ein Eichhörnchen (Sciurus vulgaris), mit einem hübschen weissen Bäuchlein. Es befand sich auf dem Boden und fühlte sich durch mich gestört, was es denn auch mit lautem Gezeter bekanntgegeben hat. Die flinken Kletterer können nämlich ganz schön laut protestieren, wenn ihnen etwas nicht passt.

Eigentlich dachte ich, jetzt verzieht es sich dauerhaft in die sichere Höhe der Bäume, doch weit gefehlt:

Bise, etwas Schnee und Tierspuren

Die Bise, ein «aus Norden, Nordosten oder Osten wehender, schneidend kalter, trockener und aufhellender Wind» hat eingesetzt und lässt uns die Temperaturen noch kälter anfühlen, als sie es in Wirklichkeit sind.

Obwohl es nur wenig Schnee gegeben hat, lassen sich darauf doch bereits Wildtierspuren entdecken.

Wer hat hier seine Spuren hinterlassen?

Habt ihr auch schon solche Teppiche von abgezwickten Nadelbaumschösslingen gesehen?

Ich habe mich oft gefragt, wer so was macht und endlich konnte ich das Rätsel lösen. Die Antwort fand ich auf www.waldwissen.net