Weibliche Eiben schmücken sich jetzt mit roten Beeren

Hell erleuchtet vom letzten Schein der Abendsonne, habe ich diese Woche die roten Beeren unserer Eibendame fotografiert.

Nur die weiblichen Bäume schmücken sich mit ihnen, während die männlichen Bäume im Frühjahr mit ihren pollengefüllten kleinen, kugeligen Kätzchen an den Zweigen punkten.

Die Eibe (Taxus baccata) ist ein Symbol für die Vergänglichkeit, den Tod, und so zählt sie sinnigerweise noch heute zu den häufigsten Friedhofbäumen. Dass just die Eibe sinnbildlich für die Sterblichkeit steht, ist nicht verwunderlich, wo doch alles an ihr, ausser der roten Samenhülle, giftig ist.

Eibenbeeren – ein herbstlicher Schmaus für viele Wildtiere

Das herbstliche Buffet für die Wildtiere ist bereits mit allerlei Delikatessen gedeckt. Jetzt heisst es Winterspeck anfuttern – man könnte manchmal meinen, ich müsste es ihnen gleichtun.

Da wären zum Beispiel die Früchte der weiblichen Eibenbäume (Taxus baccata). Die Beeren sind bei Vögeln, aber auch bei Säugetieren wie Baummardern sehr beliebt und wenn sie am Boden liegen machen sich auch Dachse oder Füchse über sie her.