Vom Barbarazweig und Barbaraweizen

Heute ist der 4. Dezember, Barbaratag (Hl. Barbara), er ist verbunden mit verschiedenen Bräuchen.

Habe vorhin meinen Nachbarn auf den Kirschbaum steigen sehen, wie er Barbarazweige geschnitten hat. Gehen dessen Blütenknospen an Weihnachten in der Stube auf, bringt das der Familie Glück und Segen.

Genauso wie der Barbaraweizen, dessen Aussaat heute auf einem Teller ausgelegt wird. Ein Brauch, der in der Schweiz weniger praktiziert wird, viel eher in Ländern wie Slowenien, Ungarn, Kroatien oder Österreich.

Vom Barbarazweig und dem Barbaraweizen

Einer alten Tradition zufolge, werden am Tag der Heiligen Barbara, dem heutigen 4. Dezember, Obstbaumzweige geschnitten und im Hause aufgestellt. Blühen sie bis Weihnachten, soll dies Glück und Segen bringen.

Bei den Recherchen über die «Barbarafeiern», stiess ich auch auf Interessantes über den Metallabbau im Mittelalter, das einstige Bergwerkswesen in der Schweiz, denn die Hl. Barbara war auch die Patronin der Bergleute. Zudem las ich zum ersten Mal etwas vom Brauch des Barbaraweizens.