So schön und so giftig: Aronstab

In und entlang von feuchten Laubwäldern können uns nun wieder diese seltsamen Gebilde begegnen, die Fruchtstände des

Aronstabs (Arum)

Nachdem die hochinteressante Giftpflanze bereits im Mai mit ihren segelartigen Kesselblumenfallen die Aufmerksamkeit auf sich zieht, ist sie nun auch mit ihren scharlachroten Früchten kaum zu übersehen. Je nach Reifegrad sind sie grün, gelb oder rot.

Der Aronstab hisst wieder sein Segel

Er gehört für mich zu den absolut interessantesten, einheimischen Wildpflanzen: Der Aronstab (Arum)

Zu Unrecht bezeichnet man ihn mancherorts hie und da als «fleischfressenden Pflanze», so fies ist er nicht. Aber er hat eine ausserordentlich ausgefeilte Technik, wie er mit den Insekten umgeht, damit er zu seiner Bestäubung kommt:

Der Aronstab – ein giftiger Schönling

Auch wenn er nicht gerade häufig anzutreffen ist, so kann es doch vorkommen, dass man ihm in lichten Wäldern begegnet und sich fragt:

Was ist denn das? Kann man das essen? Von letzterem würde ich dringendst abraten, trotzdem handelt es sich hier um eine Pflanze mit besonderem Charme.