Zwei, die gerne miteinander verwechselt werden, sind der Gundermann, auch bekannt als Gundelrebe (Glechoma hederacea) und der Kriechende Günsel (Ajuga reptans).
Gleich neben meinem Daheim hat es ein sonniges Wiesenbord, wo beide in grosser Anzahl wachsen. Das ermöglicht mir, euch die hübschen Lippenblütler im Vergleich nebeneinander zu zeigen.
Viele fragen sich im Frühling oft, ob sie einen Gundermann (Glechoma hederacea) oder den Günsel (Ajuga reptans, Bild) vor sich haben.
Auf dem nächsten Bild seht ihr einen Gundermann, auch Gundelrebe genannt und könnt erkennen, dass man die beiden eigentlich gut voneinander unterscheiden kann: Beim Gundermann stehen die Blüten viel weiter auseinander als beim Günsel, wo sie dicht beieinander sind.
Das Azurblau des Himmels, die reinweissen Blüten der Kirschbäume, das leuchtende Gelb des Löwenzahns und satte Grün der Gräser: Sie sind die vorherrschenden Farben in diesen Tagen. Nie sind sie kräftiger als jetzt im Frühling.
Während die Kirsch- und Birnbäume bereits seit längerem in Blüte stehen, öffnen nun auch die Apfelbäume langsam ihre Knospen. An den Waldrändern blüht die für den Aurorafalter wichtige Knoblauchsrauke und am Wiesenbord bereits der Hornklee. Er ist bei den Bläulingen sehr bliebt. Auch die Berg-Flockenblumen blühen schon und ziehen fette Hummeln an.
Sie wachsen in meinem Garten und auch in Wiesen und Wäldern überall in die Höhe: Die Blütentürmchen des Kriechenden Günsels (Ajuga reptans)
Ich mag dieses Frühlings-Wildgemüse sehr, mit seinen hübschen Blüten und dem feinen weissen Pelzchen drum. Es wird auch sehr fleissig von Hummeln und anderen Wildbienen besucht.
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