Schafgarbe: Von Iva und der «Augenbraue der Venus»

Achillea millefolium – so lautet der wissenschaftliche Name der Wiesen-Schafgarbe für die der Volksmund zahlreiche Bezeichnungen kennt: Bauchwehkraut, Blutstillkraut, Frauendank oder Achilleskraut sind nur einige davon. Wie so oft, weisen manchmal Trivialnamen auf das Anwendungsgebiet der Pflanzen hin, so auch im Fall dieser altbewährten Heilpflanze.

In den Alpen wächst noch eine besondere Art, die Moschus-Schafgarbe. Aus ihr wird noch heute hoch geschätzter Likör hergestellt, der bereits 1782 Erwähnung findet.

Schafgarbe – fast immer in weiss, selten in rosa

Die Wiesenschafgarbe ist nicht zimperlich was den Standort betrifft und so trifft man fast überall auf den hübschen Korbblütler: In allerlei Wiesen, von mager bis fett, an sonnigen wie auch an schattigen Standorten und oft, wie auf diesem Bild, an Weg- oder Waldrändern.

Die Schafgarbe blüht fast immer weiss, eher selten in rosa Farbtönen.

Bei der Anwendung der grossen Heilpflanze gilt es einiges zu beachten.