Aprikosenmarmelade mit «Schuss»

Bald ist wieder Aprikosen-Zeit und ich verrate euch heute mein absolutes Lieblings-Marmeladenrezept: Aprikosenkonfitüre mit «Schuss»

Nicht übermässig süss, dafür voll fruchtigem Geschmack und einer wunderbaren Farbe.

Mein Rezept gilt für ca. 13 Gläser à 240 ml Inhalt. Natürlich könnt ihr die Mengen auch halbieren.

Das Besondere an dieser Marmelade ist neben dem Orangenlikör auch der Gelierzucker 2:1, der es mir ermöglicht, auf 1 Kilogramm Früchte nur 500g Gelierzucker zu verwenden. Zudem ist er vegan, ohne jegliche tierischen Zusatzstoffe.

Ich kaufe 2.200 Kilogramm Aprikosen, entsteint benötige ich danach 2 Kilogramm, den Rest esse ich gleich beim Einkochen.

Was ihr benötigt: 2.200 Kilogramm vollreife Aprikosen, 10 Esslöffel Orangenlikör, etwas Orangenschalenabrieb und 2 x 500g Gelierzucker 2:1 (erhältlich in der Schweiz von Aarberg)

Zuerst entsteint ihr die Aprikosen. 2 Kilogramm davon schneidet ihr danach in kleine Stücke, den Rest dürft ihr gleich essen. Nun gebt zu den entsteinten Aprikosen den Orangenlikör, Orangenschalenabrieb und den Gelierzucker. Alles gut vermischen und mindestens 1 Stunde gedeckt ziehen lassen.

Jetzt püriere ich das Ganze mit dem Pürierstab bis keine grösseren Schalenfetzen mehr zu sehen sind. Ich persönlich würde es schade finden, die Schalen zu entfernen, wo sie doch ebenfalls wertvolle Inhaltsstoffe haben und nach dem Pürieren sowieso nicht mehr stören.

Nach dem Pürieren kann mit dem Einkochen begonnen werden: Aufkochen gemäss der Anleitung auf dem Gelierzucker. In der Regel 3 Minuten sprudelnd kochen lassen, dann die Gelierprobe machen: Ein bisschen Marmelade auf ein Tellerchen geben, dieses vor das Fenster stellen und nach kurzer Zeit vertikal halten. Sobald die Konfitüre nicht mehr nach unten rinnt, sofort in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Für den Orangenschalenabrieb verwende ich übrigens die kleinen Päckchen von Dr. Oetker. Die erhält man mit Zitronen- oder Orangenschalenabrieb (Denner).

Zeit für Holunderblütensirup

Heute stelle ich mit euch einen Holunderblütensirup her. Es gibt im Internet unzählige Rezepte, die Zutaten bleiben sich immer gleich, die Mengen jedoch könnt ihr mit der Zeit nach eurem eigenen Geschmack anpassen. Mein Grundrezept habe ich von SwissMilk, es ergibt ca. 1,5 Liter.

Mit diesem feinen Wildblütensirup lassen sich Süssspeisen verfeinern, das Trendgetränk Hugo zubereiten, oder aber man verwendet ihn ganz einfach als herrlich erfrischenden Sirup.

Die fein duftenden Dolden schneidet ihr bei trockenem Wetter (für dieses Rezept ca. 10 – 12 Stück). Bitte nicht waschen, sondern einfach gut abschütteln und danach auf ein weisses Tuch legen. Spätestens nach einem halben Tag sollten dann auch noch die letzten Bewohner herausgekrabbelt sein.

Bärlauch: Haltbarmachen und Rezepte

Im Natur-Blog findet ihr viel Interessantes über die wertvollen Inhaltsstoffe des Bärlauchs. Hier erfährt ihr, wie ihr die heilkräftige, würzige Wildpflanze aufbewahren und in der Küche verwenden könnt.

Das Gänseblümchen – die «Ewig Schöne»

Ein englisches Sprichwort lautet: «Wenn man mit einem Fuss gleichzeitig auf 7 Gänseblümchen stehen kann, ist der Frühling da».

Diesem Bild von heute zufolge wäre dann der Frühling definitiv angekommen.

Eigener Salat mitten im Winter

Letzte Woche haben wir noch diese allerletzten Cherrytomaten aus der Garage geholt. Eigenproduktion. Wie auch die geraffelten Karotten, Randen (Rote Beete), Kohl, Zuckerhut und der rote Chicorée in diesem Salat.

Doch in und um’s Haus lagert noch so einiges mehr an Gemüsevorräten.

Kohlwickel – ein vergessenes Heilmittel

In und um’s Haus lagere ich noch 5 solcher Weisskohl-Köpfe. Jeder wiegt 5 bis 7 Kilogramm.

Da kann ja nix schiefgehen, denn der Kohl – namentlich der Weisskohl und Wirsing – geniesst seit dem Altertum ein grosses Ansehen als Heilmittel mit grosser Wirksamkeit.

Wie mache ich eine Beinwellsalbe? – Der Film ist da!

Juhee, der Film ist da! Dank Danielle Vorburger von 3Sat (Regie/Schnitt) ist ein weiterer Clip entstanden. Dies Mal zeige ich euch, wie ich meine Beinwell-(Wallwurz-)Salbe herstelle. Das ist absolut keine Hexerei, versucht es doch auch einmal. Im Archiv findet ihr übrigens auch die Anleitung zur Herstellung einer Ringelblumen- sowie einer Harzsalbe. Nachfolgend der Link zum Film:

https://www.youtube.com/watch?v=Qz1L1K53FpQ

Harzsalbe – hergestellt aus dem Gold des Waldes

Was hier aus der Wunde eines Baumstammes fliesst, ist ein wertvolles Gut: Harz – andernorts auch Pech genannt.

Aus solchen Baumperlen stelle ich nämlich eine vielseitig verwendbare Salbe her. So kann sie beispielsweise als «Zugsalbe» verwendet werden, die das Herausziehen von Splittern oder Furunkeln beschleunigt. Kein Wunder also, durfte die Harzsalbe einst in keinem Haushalt fehlen.

Spätherbst – Zeit für die Wallwurz-Ernte

Es ist Spätherbst, ein Tag im Zeichen der Wurzel, im abnehmenden und zugleich absteigenden Mond:

Ein perfekter Tag für die Ernte der Beinwell-Wurzel, vielen auch bekannt als Wallwurz (Symphytum officinale).

Ringel, ringel Apfelringe

Der diesjährige Apferinge-Winter ist gerettet:

All diese wunderschönen, schmackhaften Äpfel verarbeite ich jetzt zu gedörrten Apfelringen. Das ergibt einen natürlichen und vitaminreichen Snack im Winter. Dank meinem Hausfreund, dem «Börner», geht das Hobeln leicht und der Dörrex eignet sich für das Trocknen tiptop.