Nebelgrenzland

Wie so oft befinden wir uns hier auf knapp 700 Meter unmittelbar an der Nebelgrenze.

Das bedeutet, im einen Moment erfreue ich mich wunderbarem, wärmendem Sonnenschein und eine halbe Stunde später bereits kündigt sich der herannahende Nebel mit seinem kalten Hauch an. Bevor man sich’s versieht ist man bereits in einen dicken Nebelmantel eingehüllt.

Unmittelbar im Nebelgrenzgebiet ist der Nebel am dichtesten, alles ist wie in dicke Watte gepackt die nicht nur alles verhüllt, sondern auch fast alle Geräusche schluckt. Oft sind die Nebelschwaden so dicht, dass man kaum den nächsten Baum zu sehen vermag. In den Bergen, wo oft Orientierungspunkte wie Bäume fehlen, in einer reinen Schneelandschaft, kann solch dichter Nebel sehr gefährlich werden und dazu führen, dass man im Kreis geht, die Orientierung verliert.

Ja, so geht das heute den ganzen Tag, ein Wechselbad von prächtigem Sonnenschein, schlegeldicker Nebelsuppe und trüber Kälte unter dem «Deckel». Ein beständiges Auf und Ab, grad wie so oft im Leben. Ich versuche wann immer wie möglich den Moment zu geniessen, das Beste aus dem zu machen, was das Leben für mich gerade bereithält. Denn selbst dichter Nebel hat seinen Reiz, etwas sehr Mystisches an sich.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen von Herzen viel Licht und wärmenden Sonnenschein auf euren Weg.

Ein Kommentar bei: “Nebelgrenzland

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