Frohe Weihnachten 2020!

Bereits gestern Nachmittag verkündeten erste Föhnwolken am Himmel, dass wir auch dieses Jahr an Weihnachten einen Wärmeeinbruch erleben werden. Doch zum Glück haben wir zur Zeit noch so viel Schnee, dass es der Regen wohl kaum schaffen wird, ihn während der nächsten Tage gänzlich hinweg zu schwemmen.

Ob mit oder ohne Schnee, weiss oder grün, ich wünsche euch mit diesem Bild von unserer örtlichen Waldspielgruppe von ganzem Herzen schöne Festtage!

Heute ist Wintersonnwende – und wieder hat das Licht über das Dunkel gesiegt

Heute, exakt um 16.58 MEZ ist Wintersonnwende; die Sonne hat den tiefsten Punkt erreicht und ab jetzt werden die Tage wieder länger.

Auch wenn es jeweils noch eine Weile dauert, bis das spürbar ist, so tut es doch gut zu wissen: Ab jetzt geht’s wieder aufwärts, die Tage werden definitiv wieder länger hell sein.

Heute ist aber auch der Hl. Thomastag, der Gedenktag des Apostels Thomas. Ihm folgt abends die Thomasnacht, eine «zauberträchtige Nacht», in der in alten Zeiten oft über die Zukunft orakelt worden ist.

Feiner Blütenduft und Farbe mitten im Winter

Zum Dritten Advent stelle ich euch heute einen wunderbaren Strauch vor, der bereits jetzt, an warmen, sonnigen Tagen mit den ersten fein duftenden Blüten aufwartet.

Der Bodnant Winterschneeball «Dawn» (Viburnum x bodnantese) erfreut uns in dieser, sonst an Farben und Blumendüften so armen Winterszeit, besonders.

Insbesondere für Daheimgebliebene Falter wie das Taubenschwänzchen und den Admiral ist er in der Winterszeit eine überlebenswichtige Nahrungsquelle.

Es ist wieder soweit, Zeit den Barbarazweig zu schneiden

Heute, 4. Dezember ist es wieder soweit, am Gedenktag der Heiligen Barbara werden die sogenannten Barbarazweige geschnitten.

Damit diese Zweige dann an Weihnachten euch auch wirklich mit ihren schönen Blüten erfreuen, müsst ihr jedoch unbedingt ein paar Dinge beachten.

Winteranfang 2021

Heute 1. Dezember ist meteorologischer Winteranfang. Bereits in der Nacht hat es leider begonnen zu regnen und heute sah man den Schuldigen dafür am Himmel: Die Wolken sind typisch für Föhn und die Temperaturen stiegen bis auf 8 Grad. Doch in der heutigen Föhnstimmung hat mein Lieblings-Nussbaum wieder mal besonders schön ausgesehen.

Heute ist Andreastag und -Nacht

Heute, am 30. November, ist der Namenstag von Andreas (Andreastag), der Tag zum Gedenken des Apostels Andreas, ihm folgt abends die bedeutungsvolle Andreasnacht.

Es heisst, in Russland und Schottland sei der Hl. Andreas, der am X-Kreuz gemartert worden ist, dem sogenannten Andreaskreuz, sogar zum Nationalheiligen geworden.

Auch dieser Tag steht in Zusammenhang mit vorchristlichem Brauchtum, wie beispielsweise dem «Andreslen«, Orakeln und den «Nachtbubenstückli».

Erster Novemberschnee

Leise rieselt der Schnee….

und bedeckt die letzten Blüten im Garten. Nun begeben sich auch diese Blumen in die wohlverdiente Winterruhe, nachdem sie mich so lange mit ihren Blüten erfreut haben. Darunter sind auch Primeln, die wohl bereits den Frühling verspürt haben.

Mag mich noch an einen Novembertag in den 80-er Jahren erinnern, da begann es zu schneien und hörte nicht mehr auf, bis wir einen halben Meter Schnee vor der Türe liegen hatten. Nun, danach sieht es dieses Mal nicht aus.

Ich wünsche Euch allen von ganzem Herzen ein winterliches 1. Adventswochenende.

November – der Nebelmonat

Habt ihr gewusst, dass unsere Vorfahren dem Monat November wegen des häufig auftretenden Nebels einst den Namen Nebelung gaben?

Kein Wunder, in keinem anderen Monat des Jahres wabern so oft Nebelschwaden über die Landschaft wie im November.

Für mich haben solche Nebeltage durchaus auch ihren Reiz.

Rotmilan – König der Lüfte im Mittelland

Er ist wieder da, «mein» Rotmilan. Jedes Jahr im November, wenn noch die letzten Blätter am Hochstammbirnbaum hängen, nimmt er auf diesem Ast wieder seinen Platz ein.

Seit den 70-er Jahren breitet sich dieser majestätische Greifvogel in der Schweiz immer mehr aus und kommt mittlerweile sogar auf Höhenlagen von weit über 800 Metern vor. Das hat verschiedene Gründe, wie die Vogelwarte Sempach herausgefunden hat.

Indian summer auf Schweizerisch

Indian summer – mit diesem Begriff wirbt mittlerweile auch die Schweizer Tourismusbranche. Immer dann, wenn unsere Wälder sich in ihrem farbenprächtigen Herbstkleid zeigen.

Eigentlich kennen wir den Indian summer vorallem von Kanadas Wäldern her, die sich im Herbst vorallem dank der (Zucker-) Ahornbäume in atemberaubenden orange-rot-Farbtönen verfärben. Zusammen, mit anderen Laubbäumen erstrahlen sie in einer Intensität, wie sei bei uns kaum vorkommt. Mitverantwortlich für dieses einmalige Farbenspektakel ist die aussergewöhnlich klare Luft und der stahlblaue Himmel.

Doch wie mein nachfolgender Bilderreigen zeigt, kann es der Schweizer Herbst in seiner Farbenpracht durchaus mit dem Indian summer aufnehmen.