Besuch vom Distelfalter

Wo kurz zuvor noch das Taubenschwänzchen seinen langen Rüssel in die Blüten der Bartnelken versenkt hat, tauchte kurz darauf der Distelfalter auf.

Er ist eigentlich in Afrika beheimatet, «wandert» als sogenannter Wanderfalter jedoch im Sommer zu uns nach Europa, wo er für ein bis zwei Nachfolgegenerationen sorgt. Im Spätherbst dann verlässt er uns wieder Richtung europäischem und afrikanischem Mittelmeerraum.

Witwe mit haarigen Beinen

Hier ist sie nun, die bereits im Porträt der Skabiose erwähnte Verwechslungskandidatin: Die Acker-Witwenblume (Knautia arvensis).

Warum sie einige auch «Gufechüssi» nennen wird schnell klar, wenn man sie sich genauer anschaut. Tatsächlich erinnert ihr Blütenkopf, der bis zu 50 Einzelblüten enthält, ein wenig an ein Nadelkissen.

Heute geht der «Supermond» auf

Heute, 14. Juni, ist um 13.51 Uhr Vollmond. Es wird kein gewöhnlicher Mond sein, der heute Abend am klaren Nachthimmel aufgehen wird, sondern ein «Supermond». Super deshalb, weil er uns zur Zeit sehr nahe ist, nämlich lediglich läppische 358’000 Kilometer!

Es lohnt sich also, ihn sich heute Abend anzuschauen, denn so nah und so hell, wird er uns danach wieder für eine lange Zeit nicht mehr erscheinen.

Ein Tipp: Wann immer irgendwie möglich, legt euch nachts auf den flachen Boden, vielleicht in eine gemähte Wiese und lasst den nächtlichen Himmel auf euch wirken. Es ist eine wunderbare Erfahrung, noch den Heuduft von den Feldern in der Nase, auf diese Weise, mit der Erde verbunden, den Nachthimmel bestaunen zu können. Wer weiss, vielleicht saust auch noch eine Sternschnuppe vorbei. Wünsche hätte ich noch genügend. Aber heute Nacht wird der «Supermond» der Star sein!

Das Bild ist nicht aktuell, sondern stammt vom Vollmond im Dezember. Vielleicht könnt ihr ja heute Abend ein paar gelungene Fotos vom Supermond «schiessen»?

Die Skabiose und ihre Unterschiede zur Acker-Witwenblume

Lange Zeit war ich auf der Suche nach einer Skabiose (Scabiosa). Wann immer ich meinte, eine gefunden zu haben, handelte es sich jedoch um die sehr ähnlich aussehende Acker-Witwenblume (Knautia arvensis).

Nun habe ich endlich eine gefunden und weiss nun auch, wie ich die beiden auf einfache Weise voneinander unterscheiden kann.

Der «Möchtegern»-Kolibri schwirrt wieder herum

Wen erinnert es schon nicht an einen Kolibri, das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum), wenn es mit seinen blitzschnellen Flügelschlägen von Blüte zu Blüte schwirrt?

Es ist ein Nachtfalter aus der Familie der Schwärmer, doch man kann diesen interessanten Schmetterling durchaus auch häufig am Tag antreffen.

Es brodelt in der Wetterküche

Vor zwei Tagen hat das Wetter mal wieder sämtliche Register gezogen: Ein Gewitter jagte das nächste, dazwischen gab es kurze Aufhellungen.

Die nutzten wir für einen Abendspaziergang, doch kaum waren wir in der guten Stube, folgte der nächste Platzregen. Gekrönt wurde der Tag vor dem Eindunkeln mit einem Regenbogen und letzten Sonnenstrahlen auf den Chöpfenberg.

Warum die Königskerze auch Wetterkerze genannt wird

Wer Königskerzen (Verbascum) im Garten hat, konnte vielleicht schon beobachten, wie ihre Blütenspitzen einmal in diese, dann wieder in die andere Richtung zeigen.

Diese Eigenschaft macht sie zur Wetterbotin, denn sie reagiert hygroskopisch, auf unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeit. Schon immer wurde sie deshalb auch Wetterkerze genannt. Doch was will sie uns mit den unterschiedlichen Richtungen sagen in Bezug auf das Wetter?

Auf einem Spaziergang Ende Mai

Nicht nur den extravaganten Fruchtstand der Vierblättrigen Einbeere (Paris quadrifolia) kann man zur Zeit am Wegesrand entdecken. Es gibt noch so manch anderes zu bestaunen, wie beispielsweise die letzte blühende Vielblütige Weisswurz.

Backe, backe Holunderküchle

Landauf landab verzieren nun die blühenden Holunderbüsche Haus und Hof. Kaum ein Busch spielt bereits seit den alten Griechen und Römern eine so grosse Rolle in Glauben und Volksbrauchtum, Heilkunde und Küche wie der Schwarze Holder (Sambucus nigra).