Mäusebussard – seinem scharfen Blick entgeht nichts

Dieser Mäusebussard (Buteo buteo) fällt mir immer wieder wegen seiner hellen Brust auf. So auch am letzten Sonntag, auf diesem Apfelbaum. Die Gefiederfarbe kann variieren, von hell bis dunkelbraun, wobei Männchen sich nicht von Weibchen unterscheiden lassen, sie sind gleich gefärbt.

Leider wird der wunderschöne Greifvogel im Volksmund noch immer als «Hühnervogel» bezeichnet, dabei ist er vor allem eines: ein sehr guter Vertilger von Mäusen.

Der Mäusebussard ist ca. 10 cm kleiner als der Rotmilan. Seine Schwanzfedern sind nach aussen abgerundet, während die des Rotmilans tiefgegabelt sind.

Rufunterscheidung: Der Mäusebussard ruft ein langgezogenes pfeifendes «Hiäääh», der Rotmilan hingegen fällt mit seinem trillernden «Hiäh-hihihihihiäh» auf.

Nach etwa 41 bis 49 Tagen verlassen die Jungen das Nest, werden jedoch danach noch weitere vier Wochen von den Altvögeln gefüttert. In dieser Zeit hört man die Jungen oft auf Bäumen sitzend lauthals nach Futter schreien.

Am wohlsten ist es dem Mäusebussard dort, wo «Wälder mit Wiesen und Feldern sich abwechseln.» Das entspricht exakt der Region, in der ich daheim bin und wir haben hier viele Greifvögel: Neben Mäusebussarden auch zahlreiche Rot- und Schwarzmilane, sowie Sperber und Habichte. Auch Eulenvögel gibt es verschiedene, die höre ich oft nachts vom nahen Wald rufen. Leidglich Turmfalken sehe ich leider eher selten.

Quelle: Natura Magna «Welt der Vögel»

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