Hochbetrieb beim Hornissennest

Heute erreichten die Temperaturen nochmals 28 Grad, Grund genug für die Hornissen, ihr Nest mit Flügelschwirren zu kühlen und die Temperatur zu regulieren. Gleich mehrere Hornissen sind auf dem Video zu erkennen, wie sie ihre Flügel wie ein Fächer benutzen und schwirren lassen.

Mittlerweile scheinen mich die Hornissen zu kennen und wissen, dass von mir keine Gefahr ausgeht. So kann ich tatsächlich problemlos direkt unter dem Nest die Tomatenstöcke giessen, Traubenzweige schneiden oder im Beet jäten.

Wichtig ist, dass sich die in grosser Anzahl herumfliegenden Hornissen nicht in den Haaren verfangen können (Hut oder Kopftuch tragen). Dann nämlich, wenn sie sich in den Haaren verfangen, geraten sie in Panik und können in der Bedrängnis zustechen.

Genau das passierte mir damals Mitte der Achtziger Jahre und ich erhielt meinen ersten und bisher einzigen Hornissenstich verpasst und das erst noch in den Kopf. Okay, es hat ganz schön «gsurret» im Moment und ich bekam eine zünftige Beule respektive Schwellung. Ich hielt sie sofort unter die kalte Duschbrause, das hat mir Schmerzlinderung verschafft und die Beule zum abschwellen gebracht. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass so ein Hornissenstich jetzt viel schmerzhafter als ein Wespenstich ist. Klar: Wer auf sie allergisch reagiert, muss natürlich besonders aufpassen. – Auf dem Bild seht ihr noch eine Nahaufnahme der heimischen Hornisse (Vespa crabro) auf Fallobst.

Ein Kommentar bei: “Hochbetrieb beim Hornissennest

  1. Wir haben fast jedes Jahr ein Hornissennest in der nahen Umgebung. Ich kann deinen Worten nur beipflichten. Die Hornissen sind keine Gefahr und sie kennen «ihre» Menschen. Wir haben unmittelbar neben dem Esstisch Trauben und jedes Jahr Hornissen, die die Wespen in den Trauben fressen, selbstverständlich auch Trauben :-), aber es hat ja genug davon. Interessanterweise haben wir, wenn die Hornissen da sind, keine Wespen am Esstisch.
    Hornissen sind keine Gefahr, sie fliegen nachts, ausser gegen Ende der Lebenszeit im Spätherbst, wenn wir mit dem Auto nach Hause kommen, in das Wageninnere, weil da Licht brennt. Ist dann schon eine spezielle Situation. ABER das ist einmal passiert in 37 Jahren und wir haben die Situation ohne Stich überstanden.
    Wir sehen die Hornissen gerne, sind imposant und fressen viele Insekten.

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