Eine Rose zu Pfingsten

Rechtzeitig auf Pfingsten blüht meine Strauchpfingstrose. Sie gehört immer zu den Ersten, die staudigen Pfingstrosen sind stets etwas später dran.

Habt ihr gewusst, dass es auch wildwachsende Pfingstrosen gibt?

Die «einfache», wildwachsende Pfingstrose, sei sogar noch weit schöner als unsere kultivierte Art, heisst es. Man findet die «Wilde» nur noch in meist südlichen Gefilden, nicht selten an schwer zugänglichen Orten. Sie ist mit ihren grossen weissen, rosa, oder roten Blüten von Portugal bis Rumänien heimisch; selten hingegen wildwachsend in Ungarn, Österreich und der südlichen Schweiz. Selbst in China kommt sie wild vor, dort war sie sogar einst das Symbol des Kaisers.

In der Naturheilkunde spielt die Pfingstrose ebenfalls eine Rolle. Sie wird bereits in alten griechischen Kräuterbüchern erwähnt. Die Homöopathie verwendet sie noch heute, in der Pharmazeutik kommt jedoch nur ihre gelbrote Wurzel zur Anwendung.

So sah meine Strauchpfingstrose aus, als ich sie gekauft hatte. Später wechselte sie die Farbe zum heutigen Rot.

Insekten lieben die Pfingstrosen übrigens sehr. Neben Hummeln und Bienen sind vorallem auch die Rosen- und Pinselkäfer häufig auf ihnen anzutreffen. Ich schätze sie im Garten auch wegen ihrer Schneckenresistenz. Die Pfingstrosen gedeihen bei mir problemlos in einem Meer von Schnecken. Zudem bleibt nach der Blüte ihr dekoratives, lederartiges Blattwerk zurück, das einen super Bodendecker abgibt, der Beikräuter fernhält.

Auf dem Bild seht ihr eine Hummel die endlich, nach langem Suchen den Eingang gefunden hat.

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