Blumiger Wochenstart

Und wieder haben wir heute einen weiteren trüben, verregneten Tag im März. Die Wolken berühren fast den Boden. Da ist doch dieses bunte, helle Bild vom gestrigen Sonntagsspaziergang gerade das Richtige, um euch den Tag ein wenig aufzuhellen und einen guten Start in die neue Woche zu wünschen.

Vor drei Jahren, 2021, hatten wir um diese Zeit Schnee und es tobte ein veritabler Schneesturm vor meinem Fenster.

Das Bild entstand an einem Wiesenbord, das einst zu einem – unterdessen längst aufgegebenen- Bauerngarten gehörte und nun mehrheitlich zu Wiese geworden ist. Unmittelbar daneben steht das dazugehörige, ebenfalls längst verlassene, leerstehende Bauernhaus.

Ist das nicht eine wunderschöne Pflanzengemeinschaft? Da ist diese auffällige Primel x Polyantha Schüsselblume in rosa, das lila farbige Kleine Immergrün (Vinca minor), weisse Buschwindröschen (Anemone nemorosa), blühendes Erdbeerfingerkraut (Potentilla sterilis). Alles unter einem alten Forsythienbusch, der seinerseits mit einer Stechpalme und ihren dunkelgrün glänzenden Blättern, eine Einheit bildet.

  1. Eigentlich ein trauriger Anblick. Erstens verhindert die Denkmalpflege und das AGR einen befriedigenden Umbau der geschützten Bauernhäuser und andererseits finden die jungen Bauern keine Partnerin mehr. Ein altes wertvolles Kulturgut geht verloren.

    1. In der Regel antworte ich nicht auf anonyme Kommentare, zumal Ihnen mein Name bekannt ist, aber ja, ich muss Ihnen da vollkommen Recht geben. Ich bin auf dem Land aufgewachsen und nach ein paar Stadtjahren seit 1985 wieder hier und stelle genau das fest, wovon sie schreiben. Es tut mir immer sehr weh, wenn ich an solchen wunderschönen, alten und verfallenden Häusern vorbeilaufen muss. Und die Denkmalpflege ist daran in vielen Fällen nicht unschuldig, da bekomme ich Geschichten mit, die glaubt man gar nicht, würde man es nicht besser wissen. Schlimm, was da abläuft, auf Kosten unseres wertvollen Kulturguts, wie Sie richtig schreiben. Und das mit den fehlenden Partnerinnen ist ebenso eine Tatsache, heute zählt halt nur noch ein schneller, möglichst grosser Verdienst, dorthin wollen die jungen Leute von heute, dafür sitzen sie dann in Jobs, die ihnen zwar Geld, aber keine Befriedigung mehr verschaffen, mit Folgen für uns alle.

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