Besuch vom Distelfalter

Wo kurz zuvor noch das Taubenschwänzchen seinen langen Rüssel in die Blüten der Bartnelken versenkt hat, tauchte kurz darauf der Distelfalter auf.

Er ist eigentlich in Afrika beheimatet, «wandert» als sogenannter Wanderfalter jedoch im Sommer zu uns nach Europa, wo er für ein bis zwei Nachfolgegenerationen sorgt. Im Spätherbst dann verlässt er uns wieder Richtung europäischem und afrikanischem Mittelmeerraum.

Distelfalter (Vanessa cardui) bevorzugen nektarreiche Blüten, dazu zählen verschiedene Distelarten, aber auch Phlox, Bartnelken, Malven, Liguster, Astern, Rotklee, Flieder, sowie Dost, Majoran, Lavendel, Beifuss und Borretsch. Zu den Frasspflanzen der Raupen zählen nicht nur Disteln, sondern auch Brennnesseln.

Übrigens: Distelfalter kann man bis in Höhen von 2500 Meter sichten und einzelne von ihnen wandern im Sommer sogar bis an den Polarkreis.

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