Weibliche Haselblüten, die ersten sind schon da!

Die ersten weiblichen Haselblüten des Haselnußstrauchs (Corylus) sind geöffnet!

Im Gegensatz zu den männlichen, länglichen, gelbbraunen Haselkätzchen, sind die weiblichen Haselblüten klein und unscheinbar. Sie sind daher leicht zu übersehen, aber ein genaues Hinsehen lohnt sich unbedingt. Die weibliche Blüte besteht lediglich aus einem Fruchtknoten und wunderschön roten Narben die wie ein Büschelchen aus ihm herausragen.

Furchterregende Laute während der Fuchsranz

Heute hört ihr Furchterregendes aus dem nächtlichen Wald, aufgenommen diese Woche gegen vier Uhr in der Früh, in einer mondfinsteren Nacht.

Wer solche markerschütternden, heiseren und lauten Schreie aus nächster Nähe hört und nicht zuordnen kann, wird mit ziemlicher Sicherheit so richtig erschrecken.

Es ist der Fuchs, der sich zur Zeit in der Ranzzeit befindet und auf sich aufmerksam macht. Füchse verfügen über ein unglaublich grosses Repertoire an Kontaktlauten, anhand derer sie sich verständigen können.

Vergangene Nacht im magischen Licht eines Sonnensturms

In der vergangenen Nacht gab es gemäss Angaben vom Space Weather Prediction Center (SWPC) einen besonders starken Sonnensturm, ja sogar den stärksten seit über 20 Jahren. Auch in unserer Region konnte er beobachtet werden.

Stinkende Nieswurz – grüne Schwester der Christrose

Dieses Bild stammt von gestern und zeigt eine Stinkende Nieswurz (Helleborus foetidus) in meinem Garten. Bereits im Herbst hat sie mit der Entwicklung von Blütenständen begonnen, aber erst gegen Ende Februar werden sie sich voll entfalten. Gut Ding hat Weil, sagt sich wohl diese aparte, schöne, heimische Pflanze.

Sie ist die grüne Schwester der stets weiss blühenden Christrose (Helleborus niger). Beide Helleborusarten gelten als heimisch, wobei Letztere bei uns in der Schweiz lediglich im Süden des Tessins in natürlicher Verbreitung zu finden ist.

Wildspuren im Winter: Der Dachs

Die winteraktiven Tiere hinterlassen viele Spuren, die ihre Anwesenheit verraten: Fraßspuren, Gewölle, Losung Verstecke, Bauten sowie Fährten und Fußspuren. Heute zeige ich Spuren die der Dachs (Meles meles) hinterlässt.

Wenn sich Efeublätter rot-gelb färben

Diese Efeublätter waren für mich kürzlich am Waldrand ein richtiger Eyecatcher: rot-gelb, statt grün.

Dahinter stecken wieder einmal Anthocyane, also rote Blattfarbstoffe. Sie dienen dem Efeu (Hedera helix) im Winter als Sonnen- wie auch als Kälteschutz.

Biber – hier fühlen sie sich wohl

Allein schon beim Betrachten dieser Biber-Nagespuren schmerzt mich das Zahnfleisch!

Habe kürzlich mal wieder das «Biberland» in meiner Region besucht und dabei viele frische Nagespuren entdecken können.

Der vorzugsweise dämmerungs- und nachtaktive Biber (Castor fiber) ernährt sich im Winterhalbjahr hauptsächlich von Rinden und Knospen von Sträuchern und Bäumen. Dabei bevorzugt er Weichhölzer wie sie teilweise auch auf meinem Bildern zu sehen sind: Weiden, Erlen, Pappeln oder Birken.

Tierfährten im Schnee – das Eichhörnchen

In der Nacht auf gestern ist er endlich gekommen, der langersehnte Schnee und zwar mit Pauken und Trompeten respektive mit einem veritablen Wintersturm, der über das Land gefegt ist.

In der nächsten Woche sollen die hohen Minustemperaturen anhalten und das winterliche Weiss uns noch eine Weile erhalten bleiben. Das ist nicht nur gut für die Kinder und Wintersporttreibenden, sondern auch für die Natur.

Zudem können wir uns nun wieder im Tierfährten lesen üben, die der Schnee uns offenbart. Da wären zum Beispiel die Trittsiegel der Eichhörnchen.

Eisige Neujahrsgrüsse und -Wünsche und ein grosses Dankeschön

Die Entdeckung dieses mit Eiszapfen behangenen Felsens auf unserem Hausberg war mir das schönste Geschenk der Natur zu Neujahr!

Von hier sende ich euch meine diesjährigen Neujahrsgrüsse und – Wünsche sowie auch ein grosses Dankeschön an alle, die mich ab und zu finanziell unterstützen bei der Arbeit an diesem Naturtagebuch, meinem Herzensprojekt.