Winterlich weiss – auch ohne Schnee

Auch wenn nirgends Schnee liegt und es grün ist, kann man zuweilen winterliches Weiss bestaunen. Sei es nun Raueis, auf welches ich in einem späteren Beitrag eingehen werde, oder RAUREIF.

Auf diesem Bild, aufgenommen im Dezember 2024, könnte man auf den ersten Blick meinen, es handle sich um Schnee, dabei ist es lediglich Raureif. Er bildete sich Nacht für Nacht und die Sonne vermochte ihn tagsüber an schattigen Orten nicht zu schmelzen. Auf diese Weise kam jede Nacht wieder eine neue Schicht hinzu.

Resilienz in der Natur, beim Menschen

Wie beeindruckte mich doch diese junge Eibe, wie sie einst niedergedrückt und gekappt worden ist und daraufhin einfach mit neuen senkrechten Trieben reagiert hat.

Es gibt immer wieder Beispiele, wo die Natur uns zeigt, wie zäh, wie unglaublich widerstands- und anpassungsfähig sie doch ist. Beim Menschen spricht man dabei heute von Resilienz. In den Weihnachtstagen durfte ich gleich zwei Filme sehen, die diese auf so volltreffliche, wunderbare Weise gezeigt hatten.

Weihnachten 2025 ohne Schnee

Dieses Bild stammt von unserer Wanderung vom 25. Dezember 2024. Letztes Jahr durften wir endlich wieder einmal wunderschöne weisse Weihnachten feiern.

Heuer blieb der Schnee an den Festtagen aus, stattdessen weht uns auch heute, am Weihnachtstag, ein starker, bissig kalter Biswind um die Ohren. Er rüttelt laut an den Holzfensterläden, während ich diese Zeilen für euch schreibe.

Wintersonnwende, Thomastag, Rauhnächte und die wilde Perchta

Wintersonnwende, 4. Advent, Thomastag, und je nach Zählung auch der Beginn der geheimnisumwitterten, dunklen Rauhnächte.

Wie ihr seht, ist heute Sonntag, 21. Dezember, so einiges los, und während ich heute im Nebel zu Füssen einer mächtigen Fichte sass, direkt am Rand zur Schlucht, machte ich mir Gedanken, worüber ich heute in mein Naturtagebuch schreibe.

Ein Naturfeuerwerk zum 4. Advent

Gestern morgen um 8 Uhr schien der Himmel im Osten zu brennen, so intensiv waren seine Farben, die an Feuer und Glut erinnerten.

Mit diesen wahrlich himmlischen, unbearbeiteten Bildern, wünsche ich euch allen einen wunderschönen 4. Advent.

Kohlenbeeren – klein und schwarz wie Kohle

Schon so lange habe ich nach ihnen gesucht, denn ich wollte euch endlich den Unterschied zu dem bereits portraitierten Kohlen-Kugelpilz (Daldinia concentrica) aufzeigen. Dann habe ich sie endlich auf einem modernden Aststück gefunden:

Die Kohlenbeeren (Jackrogersella).

Sie sind um einiges kleiner als der Kohlen-Kugelpilz.

Harz – Insektenabwehrmittel und Wundpflaster

Harz – für einige Nadelbaumarten ist es eine effiziente Waffe gegen Eindringlinge sowie wichtige Hilfe beim Verschliessen von Wunden. Doch nicht alle heimischen Nadelbaumarten haben Harz.

Winterpilz Judasohr

Gestern besuchte ich mal wieder einen alten Holunder am Waldrand von dem ich weiss, dass Judasohren auf ihm wachsen.

Ich finde sie sehr interessant, je nach Feuchtigkeit, verändern die frostresistenten Speisepilze ihr Aussehen. In der asiatischen Küche sind sie in vielen Gerichten zu finden und als Vital-/Heilpilze haben sie ebenfalls einen guten Ruf, zum Beispiel als «Augenschwamm».

Unterschiede zwischen Tanne und Fichte

Die Fichte (Picea abies) – bei uns umgangssprachlich als Rottanne oder Rotfichte bezeichnet – erkennt man gut an den hängenden Zapfen.

Da wäre dann aber noch die eigentliche Tanne: die Weiss-Tanne (Abies alba).

Die beiden Nadelbäume lassen sich gut anhand von Zapfen und Nadeln unterscheiden.

Anisbrötchen nach Grossmutterart

Anisbrötli, hergestellt mit Anisteigrolle nach (Ur-)Grossmutterart.

Wie so vieles entdeckte ich diese (antike) Anisteigrolle in einem Brockenhaus. Mit ihr lassen sich wunderschöne Anisbrötli herstellen. Ich verwende denselben Teig wie für die Chräbeli (Springerle).